18.09.2015

Zehn Jahre Industrieverband COG Deutschland

Sein 10jähriges Gründungsjubiläum hat der COG (Component Obsolescence Group) Deutschland e.V. jetzt gefeiert. Als Ergebnis seiner Arbeit sieht der Verband die Tatsache, dass heute neben den betroffenen Unternehmen auch viele Bauelemente-Hersteller und Distributoren der Obsolescence-Problematik wesentlich aufgeschlossener gegenüber stehen.


Das Bild zeigt von links: COG-Vorstandsmitglied Anke Bartel (BMK Group), Kassenwart Matthias Kohls (Bombardier), COG-Vorstandsmitglied Axel Wagner (Würth Elektronik eiSos) und COG-Vorstandsvorsitzender Ulrich Ermel (TQ-Group).

Aktuell werden bis zu 50 Prozent der über den gesamten Lebenszyklus eines elektronisch gesteuerten Systems anfallenden Kosten direkt und indirekt durch abgekündigte oder aus anderen Gründe nicht mehr verfügbaren Komponenten verursacht.



Der Verband ...

wurde im April 2005 von 26 Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen ins Leben gerufen. Die allen interessierten Unternehmen und Personen offen stehende Non-Profit-Interessenvereinigung COG hat aktuell rund 130 Mitglieder.


Auf den vierteljährlichen Mitgliedertreffen geht um den gegenseitigen Austausch praktischer Erfahrungen und Tipps im Umgang mit der Obsolescence-Problematik. Hersteller und Distributoren, die ihre Obsolescence-Strategien einem Fachpublikum präsentieren möchten, treten auf den Expertentreffen auf. Darüber hinaus dienen die Veranstaltungen den internen Arbeitsgruppen als Präsentationspodium für die von ihnen erarbeiteten Problemlösungen.



Ein Beispiel ...

ist der von einigen COG-Mitgliedern entwickelte und kurz vor der Serienreife stehende „smartPCN Manager“. Das anwenderspezifisch konfigurierbare Tool soll Unternehmen dabei unterstützen, die mehrfache Bearbeitung von PCN- und EOL-Meldungen zu reduzieren oder im Idealfall ganz zu vermeiden. Die Bereitstellung der Daten im XML-Format soll den manuellen Aufwand um bis 75 Prozent reduzieren.


 


--> -->