16.07.2019

XJTAG 3.9 API für Boundary Scan-Test

Mit XJTAG 3.9 führt XJTAG eine neue API ein, mit der Boundary-Scan-Funktionen zur individuellen Pin-Kontrolle in den eigenen Testcode eines Entwicklers integriert werden können. Das ermöglicht konfigurierbare Optionen für die Wiederverwendung und datenreiche Protokolldateien, die für vorhandene Systeme einfacher zu analysieren sind.


© XJTAG

XJTAG hat eine API vorgestellt, mit der Ingenieure die Fähigkeit von XJAnalyser nutzen können, die Pins von JTAG-fähigen ICs in ihrer eigenen Software zu bearbeiten, ohne dass ein Setup erforderlich ist. Dies gibt Entwicklern laut Anbieter die Möglichkeit, Nicht-JTAG-Tests zu verbessern.


Beispielsweise kann eine Testroutine mithilfe der API-Steuerleitungen auf einer Platine festlegen, dass einzelne Stromschienen während des Tests aktiviert bzw. deaktiviert werden. Zudem können Benachrichtigungen eingestellt werden, wenn sich der Status überwachter Pins ändert.


Die API wurde für C#-, Visual Basic- und andere .NET-Umgebungen geschrieben und funktioniert mit Testmanagern wie LabVIEW, TestStand und LabWindows/CVI von National Instruments. Es steht jedem Benutzer mit einem XJTAG-System zur Verfügung, das XJAnalyser enthält und beinhaltet Beispielprojekte in Visual Studio, LabVIEW und TestStand, die die Verwendung der API veranschaulichen.



Die Anwendung

Für Nutzer, die mit XJDeveloper arbeiten, vereinfacht sich das Kategorisieren neuer Komponenten dank eines Editors, mit sich konfigurierbare Optionen zu Modelldateien hinzufügen lassen. Auf diese Weise kann eine einzelne Datei eine Komponente mit Parametern unterstützen, die zwischen verschiedenen Implementierungen geändert werden sollen (z. B. eine I²C-Komponente, die auf verschiedene Adressen eingestellt werden kann) und ein Entwickler kann einstellbare Parameter einbeziehen (z. B. um die Menge der Textausgabe zu variieren oder zum Ändern der Programmiermethode eines Speichers). Das erlaubt es, flexible Komponentenmodelle zu erstellen, die einfach wiederverwendet werden können.


Bei der Durchführung von Boundary-Scan-Tests verfügen die maschinenlesbaren Protokolldateien jetzt über eine erweiterte Struktur mit neuen Keywords, die es Computern einfacher macht Informationen zu extrahieren. Das Dateiformat wird dokumentiert, so dass die Ausgabe von Boundary-Scan-Tests in Ergebnisdatenbanken integriert werden kann. Ein Bediener kann dann die Historie der Einheiten über die gesamte Produktionslinie hinweg mit bereits etablierten Systemen verfolgen.


Verfügbarkeit

XJTAG 3.9 kann ab sofort von www.xjtag.com für bestehende Kunden mit einem gültigen Wartungsvertrag heruntergeladen werden. Neukunden erhalten eine kostenlose Testversion mit vollem Funktionsumfang und kostenloser erstmaliger Einrichtung von Testprojekten.


 


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