10.02.2020

PXI-Simulationsmodul für isolierte mV-Thermoelemente

Pickering Interfaces hat ein PXI-Niederspannungs-Ausgangsmodul entwickelt, mit dem der Betrieb eines Thermoelements simuliert werden kann. Der isolierte mV-Thermoelement-Simulator 41-761 belegt einen PXI-Steckplatz und kann bis zu 32 unabhängige und isolierte Kanäle bereitstellen.


Bild: Pickering Interfaces

Das Modul 41-761 ist mit 32, 24, 16 oder 8 Kanälen erhältlich und gehört zu einer Familie von Thermoelement-Simulatoren. Jeder Kanal liefert einen Niederspannungsausgang über zwei Anschlussstifte, die ±20mV mit einer Auflösung von 0,7mV, ±50mV mit einer Auflösung von 1,7mV und ± 100mV mit einer Auflösung von 3,3mV liefern und damit die gängigsten Thermoelementtypen abdecken.



Durch Verwendung von Zweidraht-Ausgängen ...

und einer Masseisolierung kann das Modul laut Anbieter niedrige Spannungen auch bei Gleichtaktspannungen im System genau simulieren. Jeder Kanal kann unterbrochen werden, um fehlerhafte Kabelverbindungen zu einem Sensor zu simulieren. Zur Verbesserung der Genauigkeit ist jeder Ausgangskanal kalibriert. Die Daten dazu sind im EEPROM des Moduls gespeichert.


Bei der Anwendung kann das 41-761 Thermoelement-Simulationsmodul direkt an das Messsystem angeschlossen werden, ohne dass Isotherm-Blöcke und Kaltstellenkompensation erforderlich sind. Dafür bietet Pickering auch eine 78-polige Steckverbinderlösung mit 32, 24, 16 oder 8 Kupfer-Twisted-Pair-Kabeln an, die mit Mini-Kupfer-Thermoelement-Steckern abgeschlossen sind.


Optional ist auch ein Ausgleichsblock erhältlich. Mit diesem Block kann die Temperatur der Frontplattenverbindung über den mitgelieferten Treiber zurückgelesen und eine Kompensation der Einstellungen zur Verbesserung der Genauigkeit erzielt werden.


 


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