21.05.2019

Kooperation von ams, Ibeo und ZF für Solid-State-LiDAR-Systeme

Die Unternehmen ams, Ibeo und ZF entwickeln gemeinsam Solid-State-LiDAR-Systeme für den Einsatz in der Automobilindustrie. Die Sensorik-Spezialisten wollen bis zum Jahr 2021 zuverlässige Lösungen anbieten, die Radar und Kameras z.B. beim autonomen Fahren ergänzen.


Bild: ams

Ziel der Kooperation von ams, Ibeo Automotive Systems und ZF Friedrichshafen ist es, die Solid-State-LiDAR-Technologie fürs autonome Fahren und für andere Automotive-Anwendungen voranzubringen.


LiDAR ist eine optische Sensortechnologie. Dabei ermittelt ein von Objekten in der Umgebung reflektierter Laserstrahl die Lage und Bewegungsrichtung der Objekte. Durch die Reichweite und Bildauflösung ergänzt LiDAR die Fähigkeiten von Radar- und Kameralösungen.


Die Datenfusion von LiDAR, Radar und Kameras ist die Voraussetzung für SAE Level 5 - also für das vollautonome Fahren. In die Zusammen bringt ams automotive VCSEL-Arrays (Vertical Cavity Surface Emitting Laser) sowie Treiber ein. Diese sind im Vergleich zu Lichtquellen wie beispielsweise Kanten-Emitter und LEDs zuverlässiger und stabiler.


Vorteilhaft ist Solid-State-LiDAR auch, da keine mechanischen Teile benötigt werden, um die Richtung des Lichtstrahls zu steuern. Das Ergebnis ist eine höhere Zuverlässigkeit durch die verringerte Komplexität. Dazu ergeben sich Vorteile bei Größe, Gewicht und Kosten.


 


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