Infineon: 60-GHz-Radarsensoren und Aurix-Mikrocontroller für Automotive-Innenraum-Überwachung

SENSORIK AUTOMOTIVE

In-Cabin-Monitoring-Systeme (ICMS) zur Erkennung von zurückgelassenen Kindern, dem Wohlbefinden des Fahrers oder zur Anwesenheitserkennung erhöhen die Verkehrssicherheit und den Schutz in den Fahrzeugen. Dabei ist laut Infineon insbesondere Radar eine vielversprechende Technologie, um diese Funktionen zu verwirklichen: sie ist in der Lage, kleinste Bewegungen und Vitalzeichen zuverlässig zu erfassen.



Mit den Xensiv BGT60ATR24C AEC-Q100-Radarsensoren, Aurix-Mikrocontrollern und Optireg-PMICs (Power Management Integrated Circuits) bietet die Infineon Produkte für eine breitbandige und energieeffiziente Architektur für ICMS-Subsysteme. Die verschiedenen Bauteile unterstützen den Einsatz neuer Signalverarbeitungstechniken. Sie ermöglichen laut Hersteller einen Kompromiss zwischen Rechenaufwand, Informationsgrad sowie der Leistungsaufnahme des Systems.

Der Radarsensor Xensiv BGT60ATR24C ist eine Sensing-Lösung mit mehreren Sende-/Empfangsbauteilen für virtuelle Array-Konfigurationen und hochagiler Modulationserzeugung. Weitere Merkmale sind eine automatische Power-Mode-Konfigurierbarkeit sowie Schnittstellen zwischen HF- und Verarbeitungsseite. Darüber hinaus bringt die Aurix TC3xx MCU-Familie eine Sicherheitsarchitektur mit. Die Familie integriert eine asymmetrische Kryptographie-Beschleuniger und volle EVITA-Unterstützung. Ziel des EVITA-Projekts ist ein System, das sowohl die sicherheitsrelevanten Komponenten im Auto als auch die Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Steuereinheiten vor Manipulationen schützt.

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