Industrielle SSDs als TLC- und pSLC-Versionen

EMBEDDED SYSTEMS DISTRIBUTION

Bei Glyn sind neue SSDs der Serien A700Pi und E700Pi von ATP erhältlich. Die Bausteine sind als TLC-Typen (Triple-Level-Cell) oder pSLC-Versionen (Pseudo Single-Level-Cell) verfügbar.



Die Premium Line der ATP-Bausteine erlaubt die Festlegung des P/E-Zyklusses. Mit dem Program-Erase Cycle können Daten auf das NAND-Flash-Memory der SSD geschrieben, gelöscht und erneut geschrieben werden. Die P/E-Zyklen bestimmen die Lebensdauer von Flash-Speichern, da nur eine begrenzte Zahl der Zyklen je nach Technologie möglich ist.

ATP hat eine Firmware und Infrastruktur für den Produktionsprozess entwickelt, um seine Produkte auch für Anwender mit geringerem Projektvolumen anzupassen. Die embedded SSDs sind mit dem pSLC-Modus konfiguriert. Dadurch steigert sich die allgemeine Lebensdauer laut Anbieter auf mehr als das Zehnfache im Vergleich zu TLC-Versionen (Triple Level Cell). Die pSLC-Technologie verbessert auch die dauerhafte Schreibleistung und Zuverlässigkeit, was für schreibintensive Anwendungen nützlich ist. Durch Speicherung von 1 Bit pro Zelle wird die Lebensdauer der NAND-Flash-Technologie gesteigert.

Die Premium Line ist als Native-TLC-Serie sowie in pSLC Konfiguration verfügbar. Es sind diverse Kapazitätsvarianten und Formfaktoren für den Betriebstemperaturbereich von -40°C bis 85°C erhältlich. Eine Tabelle zu den technischen Eckdaten ist über den unten angeführten Link aufrufbar.

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