29.10.2007

Differenz-Hallschalter




Der iC-MZ von iC-Haus ist ein integrierter Baustein bestehend aus einem Differenz-Hallschalter mit nachgeschalteten komplement√§ren Leitungstreibern. Die beiden integrierten Hallsensoren besitzen einen Abstand von 2 mm zueinander und werten die magnetische Felddifferenz aus. Magnetische Gleichfelder werden nicht bewertet, so dass der Baustein neben der direkten Abtastung von magnetischen Polr√§dern mit einem zus√§tzlichen St√ľtzmagneten auch ferromagnetische Zahnr√§der erfassen kann.

 

Die magnetischen Eingangsfrequenzen reichen von DC bis zu 40 kHz. Magnetische Gleichfelder bis zu 500 mT werden toleriert. Eine magnetische Signaldifferenz von 5 mT reicht zum Schalten der Ausg√§nge aus. Die Ausgangstreiber sind RS-422-kompatibel und in ihrer Ausgangscharakteristik an den Wellenwiderstand von langen Leitungen angepasst. Bei 24 V Versorgungsspannung k√∂nnen mindestens 200 mA Treiberstrom geliefert werden. Der Versorgungsspannungsbereich reicht von 5 bis 36V. Der im 4 mm x 4 mm DFN10-Geh√§use erh√§ltliche Baustein verf√ľgt √ľber eine integrierte Abschaltung bei √úbertemperatur und Unterspannung sowie einen Testmodus, der eine direkte Ansteuerung des Zweikanal-Leitungstreibers unter Umgehung der Hallsensoren erlaubt. Zus√§tzlich steht das analoge Differenz-Hallsignal separat f√ľr Diagnose- und Justagezwecke zur Verf√ľgung. Typische Einsatzgebiete des iC-MZ im industriellen Temperaturbereich von - 40 bis 125 ¬įC sind laut Hersteller Zahnrad- und Polradsensoren und darauf aufbauende magnetische Inkrementalencoder, aber auch N√§herungs- und Endlagenschalter.


 


--> -->