16.01.2014

EuropÀische Kommission: neue Motorenverordnung ab Juli 2014




Gunther Koschnick, Leiter des Fachbereichs Elektrische Antriebe im ZVEI-Fachverband Automation (Bild: ZVEI)

Von der EuropĂ€ischen Kommission wurde die ĂŒberarbeitete Motorenregelung (EG) 640/2009 veröffentlicht. Sie enthĂ€lt inhaltliche Änderungen, die ab dem 27. Juli 2014 gĂŒltig sind. Damit hat die Kommission die vom ZVEI und dem europĂ€ischen Dachverband fĂŒr Elektromotoren und Leistungselektronik CEMEP geforderte Übergangszeit von sechs Monaten berĂŒcksichtigt.


„Dieser realistische Übergang von einem halben Jahr kommt den Maschinenbauern zugute“, sagt Gunther Koschnick, Leiter des Fachbereichs Elektrische Antriebe im ZVEI-Fachverband Automation. „Das ist ein Ergebnis, mit dem wir zufrieden sein können. Außerdem wurde der erweiterte Geltungsbereich aus dem bisherigen Entwurf beibehalten. Das schafft Klarheit.“


Ebenso begrĂŒĂŸt der ZVEI, dass die erleichterte Kennzeichnungspflicht auf dem Typenschild gemĂ€ĂŸ dem bisherigen Entwurf bestĂ€tigt worden ist. Die EuropĂ€ische Kommission hat die Motorenverordnung ausgedehnt, um Ausnahmen von der Ökodesign-Richtlinie fĂŒr energieeffiziente Elektromotoren zu reduzieren und somit die umweltgerechte Gestaltung dieser Antriebe zu intensivieren.


So wurden unter anderem die Ausnahmen fĂŒr Motoren in grĂ¶ĂŸeren Höhen und hohen Temperaturen reduziert. UrsprĂŒnglich war eine Veröffentlichung der GesetzesĂ€nderung im Amtsblatt im Oktober vorgesehen – jedoch ohne eine sechsmonatige Übergangszeit.


Formell handelt es sich nun um eine neue Verordnung (EU) 4/2014, die die bisherige Verordnung (EG) 640/2009 zur DurchfĂŒhrung der Richtlinie 2005/32/EG des EuropĂ€ischen Parlaments und des Rates Ă€ndert.


 


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