19.10.2018

ZVEI: Elektronikexporte im August 2018 stiegen um 4,9%

Der ZEVI hat analysiert, wie sich die deutschen Elektroexporte im August 2018 entwickelt haben. Der Branchenverband meldet einen Anstieg der Exportumsätze um 4,9% gegenüber dem Vorjahr auf 16,7 Milliarden Euro. In den gesamten ersten acht Monaten erreichten die Auslandslieferungen ein Volumen von 136,2 Milliarden Euro. Das waren 6,4 Milliarden Euro bzw. 4,9 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.


Grafik : ZVEI; zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken

Die Elektroausfuhren in die Industrieländer lagen im August mit 10,5 Milliarden Euro um 4,3 Prozent über denen im Jahr zuvor. Die höchsten Zuwächse wurden dabei mit Taiwan (+31,3 % auf 250 Mio. €), Tschechien (+19,2 % auf 830 Mio. €), Italien (+18,2 % auf 598 Mio. €), der Slowakei (10,1 % auf 202 Mio. €) und Japan (+9,2 % auf 266 Mio. €) erzielt.


Etwas moderater, aber ebenfalls positiv entwickelten sich die Lieferungen nach Portugal (+5,6 % auf 130 Mio. €), in die Schweiz (+4,3 % auf 590 Mio. €), nach Österreich (+3,6 % auf 702 Mio. €), in die USA (+3,3 % auf 1,6 Mrd. €) und nach Spanien (+0,7 % auf 462 Mio. €). Das Exportgeschäft mit Großbritannien verzeichnete einen Rückgang um 6,8 Prozent auf 747 Millionen Euro. Auch Lieferungen nach Südkorea gingen um 8,5% auf 230 Mio. € zurück. Lieferungen nach Dänemark gaben um 8,3 % auf 206 Mio. € nach.



In den gesamten ersten acht Monaten ...

nahmen die Branchenexporte in die Industrieländer um 3,8 Prozent auf 87,8 Milliarden Euro zu. +++In die Schwellenländer übertrafen die Auslandslieferungen ihren Vorjahreswert im August um 5,8 Prozent und kamen auf 6,2 Milliarden Euro. Die Exporte in das größte Abnehmerland China wuchsen um 10,6 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Noch kräftiger stiegen die Ausfuhren nach Rumänien (+25,9 % auf 360 Mio. €), Indien (+18,6 % auf 225 Mio. €) und Ungarn (+15,5 % auf 541 Mio.). Hohe Steigerungsraten gab es auch im Geschäft mit Polen (+9,3 % auf 836 Mio. €) und Brasilien (+6,6 % auf 118 Mio. €).


Elektroexporte in die Türkei brachen um ein Drittel auf 195 Millionen Euro ein. Verluste gab es auch bei den Ausfuhren nach Mexiko (-6,3 % auf 210 Mio. €) und Russland (-1,6 % auf 344 Mio. €).


Über die ersten acht Monate 2018 kumuliert kamen die Elektroexporte in die Schwellenländer auf 48,4 Milliarden Euro. Mit plus 6,9 Prozent stiegen sie hier ebenfalls stärker als die in die Industrieländer.


 


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