20.03.2019

ZVEI analysiert die Elektroindustrie in Bayern

Die ZVEI-Landesstelle Bayern hat sich zur Entwicklung der bayerischen Elektroindustrie geäußert. So wird die aktuelle wirtschaftliche Lage als schwierig und in seiner Entwicklung als wenig abschätzbar beurteilt. Dafür macht der Fachverband internationale Faktoren und den Strukturwandel in der Industrie mitverantwortlich.


© ZVEI

„Das Jahr 2018 ist für die Elektroindustrie in Bayern gut, aber nicht so gut wie erwartet, zu Ende gegangen“, so Stephanie Spinner-König, Vorsitzende der ZVEI-Landesstelle Bayern und Mitglied des ZVEI-Vorstands. Das Gesamtjahr schloss mit einem Umsatz von 67,7 Milliarden Euro (2017: 67,0 Milliarden Euro) bei 222.191 Beschäftigten (2017: 214.519 Beschäftigte). Allerdings sank der Umsatz im 2. Halbjahr um drei Prozent. Auch für 2019 sei eine schwächere Konjunktur zu erwarten.



Die Gründe für das Abflauen ...

seien eine schwächere Weltwirtschaft, von der Deutschland besonders abhängig sei, sowie die Entwicklung in China, wo sich das Wachstum verlangsame. Aber auch die zunehmenden Handelsbeschränkungen beeinträchtigten die Investitionen und das Wachstum. Zusätzlich würden die hohen politischen Unsicherheiten und der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU die Skepsis verstärken.


Dem Fachkräftemangel will der ZVEI mit seiner Nachwuchsinitiative ,my eFuture’entgegen wirken. Eine weitere Herausforderung für den Standort Bayern ist der Strukturwandel in der Industrie. Spinner-König: „Wir müssen alles daransetzen, dass wir als Elektroindustrie in Bayern den Wandel – insbesondere die Elektromobilität und das Autonome Fahren – entschlossen mitgestalten.“


Die Digitalisierung erfordere neue Produktionsmethoden sowie Investitionen in Prozesse und Geschäftsmodelle.


 


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