31.05.2017

Wärmemangement-Simulation für komplexe Geometrien

Mentor Graphics (jetzt ein Siemens-Unternehmen) kündigt die aktuelle Version seiner Flotherm XT Software für das Wärmemanagement an. Basierend auf der Elektronikkühlungs-DNA von Mentors thermischer Analysesoftware Flotherm und der CAD-gestützten Philosophie von FloEFD ist das XT-Tool eine integrierte MDA-EDA-Lösung (Mechanical Design Automation - Electronic Design Automation) für Elektronik-Kühlungsanwendungen.


Bildquelle: Mentor Graphics

Die aktuelle Version bietet neue Funktionen zur Simulation der thermischen Effekte von komplexen Geometrien. Zu den Hauptmerkmalen gehören die Simulation von rotierenden Teilen in Elektronikgehäusen, die temperaturabhängige Leistungssimulation, verbesserte Funktionen für „Design of Experiments“-Parameterstudien zur Feststellung der optimalen Designabdeckung sowie die Simulation von Wärmebereichen beim Einsatz von Komponenten mit verschiedenen Materialien.


Diese Funktionen sind für Elektronikgeräte wichtig, die in den Märkten Transport, Luftfahrt, Verteidigung und Unterhaltungselektronik eingesetzt werden.



Funktionsmerkmale der XT-Version

  • Explizite Modellierung für rotierende Teile: Die Fähigkeit des gleitenden Netzes vereinfacht das Vernetzen rotierender Bereiche, so dass Effekte von rotierenden Teilen wie Lüftern und Rotoren, die in Elektronikgehäusen zum Einsatz kommen, genau simuliert werden können.
  • Temperaturabhängige Leistungssimulation: Wenn die Leistung mit einem Objekt oder einer Fläche verknüpft wird, verwendet die Software das durchschnittliche Temperaturziel des Objekts, um die angelegte Leistung einzustellen.
  • Thermische Simulation von Bereichen: Diese Funktion ist wichtig für detaillierte Kupferdesigns unter Komponenten, die zum Ableiten der Wärme von diesem Bauteil verwendet werden - sie bietet eine genaue Simulationsmethode.
  • Verbesserte Funktionen für Parameterstudien: Das Hinzufügen einer Tabelle mit „Design of Experiments“-Szenarien gestattet es den Anwendern, eine Reihe von Analysen durchzuführen, um die beste Abdeckung des Designbereichs zu gewährleisten. Diese Szenarien können auch an entfernte Maschinen mit mehr Kapazität gesendet werden.
  • Verbesserte Benutzeroberfläche: Verbesserungen an der Benutzeroberfläche erleichtern das Einstellen von Modellparametern und das Finden von Vernetzungssteuerungen für eine bessere Vorhersagbarkeit des thermischen Designs.
  • Integration von Design-Tools: Die neue Version bietet zwei Ansätze für die Interoperabilität von Werkzeugen. Dateien können direkt über das FloEDA Bridge Modul importiert werden mit Funktionen wie Undo/Redo, den Zugriff auf die in der Baumstruktur dargestellten Leistung und die grafische Darstellung von Komponententypen. Der zweite Ansatz nutzt ein neutrales Dateiformat, über das der Anwender mit den Einstellungen eines Modells außerhalb der Standardschnittstelle interagiert.




Verfügbarkeit


Die Flotherm XT Version ist ab sofort im Standardfunktionsumfang verfügbar. Die XT Ultra Option mit erweiterten Funktionen wie transiente Analysen und Flotherm Flexx für Anwender mit einer vorhandenen Flotherm- oder Flotherm-XT-Lizenz sind ebenfalls ab sofort verfügbar.


 


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