Mit dem A²B 2.0 (Automotive Audio Bus) stellt das Unternehmen die nächste Entwicklungsstufe der seiner A²B-Technologie für Automobil‑OEMs und Tier‑1‑Zulieferer vor. Damit werden Audiosysteme im Fahrzeuginnenraum durch eine höhere Bandbreite und Ethernet‑Integration unterstützt.
Worum geht es?
A²B ist seit über zehn Jahren Bestandteil von Fahrzeugarchitekturen. Die Technologie unterstützt Funktionen wie die Unterdrückung von Fahrgeräuschen sowie die Kommunikation im Fahrzeug. Die Architektur basiert auf einem Hauptknoten und mehreren Subknoten in Daisy-Chain-Anordnung. Ein Ökosystem aus OEMs, Halbleiterpartnern und Original Design Manufacturers (ODMs) bietet Entwicklungs‑ und Testtools.
Fahrzeuge werden zunehmend auf softwaredefinierte Architekturen umgestellt. Funktionen im Fahrzeuginnenraum werden dadurch häufiger per Software bereitgestellt, wodurch sich neue Anforderungen an die deterministische Konnektivität ergeben. Gleichzeitig werden Premium‑Audio und Infotainment stärker zu Differenzierungsmerkmalen für Automobilhersteller. A²B 2.0 bietet dafür höhere Bandbreite, geringe Latenz und Ethernet Tunneling, ohne die Architektur komplizierter zu machen.
Technische Details zu A²B 2.0
- Vierfache Bandbreitensteigerung (bis zu 98,3 Mbit/s, Vollduplex)
- Unterstützung von bis zu 119 Upstream- und 119 Downstream-Audiokanälen
- Ethernet-Daten-Tunneling über die Open Alliance SPI
- Höhere Funktionsintegration und Reduzierung von externen Komponenten
- Latenz von 62μs
- Kompatibilität mit bestehender A²B-1.0-Verkabelung und Steckerinfrastruktur
- ADAA245x-Bauteile lassen sich an A2B-1.0-Netzwerke anbinden
Es sind Evaluierungskits, Hardware-Debugging-Tools und Softwareentwicklungswerkzeuge verfügbar.









