21.10.2019

Toolbox erleichtert das Auffinden und Beheben von Timing-Fehlern in Embedded-Systemen

Eine gemeinsame Toolbox für die Visualisierung und Analyse von Echtzeitsystemen bieten PLS Programmierbare Logik & Systeme und Inchtron an. Das aufeinander abgestimmte Hard- und Software-Paket der beiden Unternehmen ermöglicht Entwicklern echtzeitkritischer Anwendungen im Automotive- und Industrie-Umfeld eine Beurteilung von Abhängigkeiten verschiedenster Ereignisse und deren Zeitverhalten in einem realen Steuergerät.


Bild: PLS Programmierbare Logik & Systeme

Zunächst zeichnet die Universal Debug Engine (UDE) von PLS große Mengen von Trace-Daten zur Laufzeit direkt vom Steuergerät auf und übernimmt deren Vorverarbeitung. Dafür stehen dem Anwender die Zugangsgeräte UAD2next und UAD3+ aus der Universal-Access-Device-Familie zur Verfügung, die mittels entsprechender Target-spezifischer Trace-Module alle gängigen Trace-Schnittstellen unterstützen. Je nach Modellvariante lassen sich zwischen 512 MB bis 4 GB Trace-Daten speichern.

 

Anschließend werden mittels chronVIEW von Inchtron die aufgenommenen Trace-Daten visualisiert. Abhängigkeiten zwischen parallelen Abläufen von Steueralgorithmen, die sich negativ auf das Echtzeitverhalten auswirken, können so erkannt werden. Gleichzeitig überprüft das Tool auch die Einhaltung der Echtzeitanforderungen. Anwender erhalten so einen Einblick in das Zeitverhalten ihres Systems.

 

Das Scheduling von Single-/Multi-/Many-Core-Systemen mit unterschiedlichen Betriebssystemen und Kommunikationsschnittstellen untersuchen zu können, ist die Grundlage für die Fehlerbeseitigung. Durch die Kombination der beiden Werkzeuge lässt sich eine Analyse im Rahmen von übergreifenden Entwicklungs- und Testworkflows vollautomatisiert durchführen. 


 


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