Tool verwaltet das Power-Delivery-Protokoll

EMBEDDED SYSTEMS

Unter der Bezeichnung emUSB-C PD bietet Segger eine Embedded-Software-Bibliothek zur Verwaltung des Power-Delivery-Protokolls (PD) an. Sie ermöglicht es, Kabelverbindungen mit USB-C-Anschlüssen aktiv zu verwalten.



Vor dem Hintergrund einer EU-Richtlinie, die USB-C als einheitlichen Ladestandard vorsieht, unterstützt emUSB-C PD Entwickler von Embedded-Systemen bei der Erfüllung der Anforderungen. In der EU verkaufte Geräte, die mit weniger als 100W betrieben werden, müssen zukünftig über einen Ladeanschluss des USB Typ-C verfügen.


Wie funktioniert das?

emUSB-C PD verwandelt das Kabel in eine „intelligente“ Verbindung und ermöglicht die Erkennung des angeschlossenen Gerätetyps, der Stromversorgungsfähigkeiten und der USB-Host/Device-Software.

Geräte mit wiederaufladbaren Akkus profitieren von der zusätzlichen Leistung, die über das USB-C-Kabel geliefert werden kann, und laden damit schneller. Da die Spezifikationen des Kabels abgefragt werden, werden die optimale Ladeleistung geliefert und die Kabelspezifikationen eingehalten.

Mit emUSB-C PD wird das Kabel nach Informationen „gefragt“ wie:

  • In welche Richtung fließt der Strom?
  • Wie viel Strom verträgt das Kabel?
  • Wie ist der Ladezustand des Akkus?


Die Informationen kommen vom Kabel oder dem Gerät am anderen Ende.

emUSB-C PD kann mit emUSB-Host und/oder emUSB-Device oder ohne USB-Stack verwendet werden. Der USB-C PD Stack ist so konzipiert, dass er auf jedem Embedded-System mit einem USB-C PD-Controller funktioniert. Aufgeteilt in zwei Ebenen, verfügt emUSB-C über eine obere, geräteunabhängige USB-C PD-Protokoll-Ebene und eine zielabhängige Gerätetreiber-Ebene.


Verfügbarkeit

Segger kann momentan eine Komplettlösung mit Unterstützung für Geräte der STM32H5xx- und STM32U5xx-Familien liefern; weitere Gerätetreiber sind in der Entwicklung.

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