Die Überwachung thermischer Gehäusedehnungen an Gas- und Dampfturbinen sowie anderen rotierenden Maschinen kann mit dem HEP-100 realisiert werden.
Technische Details
Der induktive Wegsensor misst thermische Gehäusedehnungen nach dem LVDT-Prinzip (Linear Variable Differential Transformer). Dabei wird die Position eines beweglichen Kerns innerhalb einer Spule erfasst und in ein elektrisches Signal umgewandelt, das proportional zur tatsächlichen Wegbewegung ist. Das berührungsarme Messprinzip sorgt für Langzeitstabilität und reproduzierbare Messergebnisse.
Durch die integrierte Elektronik liefert der Sensor ein standardisiertes 4–20-mA-Ausgangssignal und kann ohne zusätzliche Signalaufbereitung an SPS-, DCS- oder SCADA-Systeme angeschlossen werden.
Mit einem Messbereich bis 50mm eignet sich der Sensor für vielfältige Anwendungen der thermischen Gehäuseüberwachung. Eine Variante mit 100mm Messbereich befindet sich in Vorbereitung. Je nach Anforderung kann der Sensor mit steigender oder fallender Kennlinie konfiguriert werden: Der Ausgangsstrom verändert sich dabei entweder von 4 auf 20 mA oder umgekehrt von 20 auf 4 mA.
Eckdaten
- Eine Genauigkeit von besser als 0,5%
- Temperaturdrift von weniger als 0,01% pro Grad Celsius
- Grenzfrequenz von 800Hz
- Die Versorgung erfolgt mit 20 bis 32 VDC
- Die maximale Stromaufnahme beträgt 60mA
- Der 4–20-mA-Ausgang ist für Lastwiderstände bis 500 Ω ausgelegt.
- Für den industriellen Dauereinsatz bestehen Außenrohr und Messstab aus Edelstahl, der bewegliche Kern aus einer Nickel-Eisen-Legierung.
- Steckverbinder aus vernickeltem Messing mit vergoldeten Kontakten sorgen für dauerhaft zuverlässige elektrische Verbindungen.
- Der Sensor widersteht Stoßbelastungen bis 250g sowie Vibrationen bis 20g RMS beziehungsweise 50g Spitzenwert.
- Temperaturbereich von -20 bis +85°C
- Schutzart IP66









