Temperatursensor mit 1-Draht-Schnittstelle

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Dallas Semiconductors, eine Tochtergesellschaft von Maxim, stellt mit dem DS28EA00, einem digitalen Temperatursensor aus der sogenannten 1-Wire-Familie mit einer Ungenauigkeit von ±0,5°C und einem Chain-mode Signalisierungsprotokoll vor. mit letzterem ist es möglich, die physikalische Position eines einzelnen Sensors bei mehreren am 1-Wire-Bus angeschlossenen Sensoren zu bestimmen.

 

Der DS28EA00 mißt die Temperatur von -40°C bis +85°C und wird während der Produktion in einem Flüssigkeitsbad kalibriert. Dies ergibt einen maximalen Wandlungsfehler von ±0,5 °C im Temperaturbereich von -10°C bis +85°C. Im Temperaturbereich von -40°C bis +10°C wird ein maximaler Fehler von ± 2,0°C erreicht. Die Temperatur wird mit Hilfe der Basis-Emitterspannung an einem Pärchen gematchter NPN-Transistoren differentiell gemessen und mit einem Sigma-Delta ADC digitalisiert. Die Auflösung ist programmierbar von 9 bis 12 Bit.

 

Der DS28EA00 arbeitet an der Dallas 1-Wire Schnittstelle, die sowohl die Spannungsversorgung als auch die Kommunikation über eine einzelne Verbindung ermöglicht. Diese Schnittstelle erlaubt es, mehrere 1-Wire-Bausteine anzuschliessen und unabhängig von einander zu betreiben.

 

Der DS28EA00, der Erste, der es ermöglicht die physikalische Position bei Verwendung von mehreren Temperatursensoren zu bestimmen, verfügt über einen Chain-mode-Steuerbefehl und zwei Signaleingänge zum Verketten mehrerer Bausteine. Ein 1-Wire Host Controller verwendet das Chain-Mode-Protokoll, um die 64-Bit Seriennummer jedes einzelnen Bausteins sequentiell in der Kette zu erlernen. Dadurch ist direkt die physikalische Position des Sensors innerhalb der Kette bekannt. Zusätzlich können die zwei Signaleingänge, die zur Positionsbestimmung des Bausteins im Netzwerk benutzt werden, auch als 5V/4mA GPIO zur Steuerung von LEDs oder anderer Eingangs-/Ausgangssignale benutzt werden.

 

Der Temperatursensor ist in einem 8-pin microSP Gehäuse verfügbar.