System für smarte Solar-Außenbeleuchtung

STROMVERSORGUNG IT-ENGINEERING ANALOGTECHNIK

Für solarbetriebene Außenbeleuchtung hat Tridonic die Technologie ILIORA entwickelt. Ein Tool hilft bei der Dimensionierung der Komponenten.



Für solarbetriebene Außenbeleuchtung nutzt ILIORA einen D4i-zertifizierten DC/DC-LED-Treiber, der die Integration von unterschiedlichen Sensoren und Lichtmanagement-Systemen ermöglicht.

Ein MPPT-Controller verwaltet den Energiefluss und sorgt dafür, dass die gespeicherte Energie effizient an die LED-Leuchten übertragen wird. Integrierte Sensoren und Steuerungen ergänzen die Lösung, sowohl für eine kleine Gruppe von Leuchten als auch für eine Smart-City-Anwendung.

Da keine Grabungs- oder Kabelarbeiten erforderlich sind, können die Installationskosten gesenkt werden. Das nachhaltige Design, das keine Netzanbindung benötigt, sorgt dafür, dass am Einsatzort der Leuchten keine Emissionen entstehen. Durch die Unabhängigkeit vom Stromnetz funktionieren die Systeme auch bei Stromausfall ohne Unterbrechung weiter. Zudem lassen sich die Masten als Sensor-Hubs verwenden, die Umwelt- und Nutzungsdaten erfassen. So unterstützen die Leuchten das Konzept der Smart City.


Tool zur Dimensionierung von Komponenten

Um die Systemarchitektur von solarbetriebenen Außenleuchten zu optimieren, steht der ILIORA Planner zur Verfügung. Durch die Analyse projektspezifischer Anforderungen und die Nutzung standortbezogener Daten wählt das Kalkulationstool automatisch die passenden Komponenten wie Solarmodule, Batterien und LED-Module aus und dimensioniert diese, um die Anforderungen zu erfüllen. Die interaktive Benutzeroberfläche mit grafischer Anleitung ermöglicht eine Konfiguration basierend auf Straßentyp, Lumenbedarf und gewünschter Autonomiedauer.


Ein Anwendungsfall ...

sind Industriegebiete mit angeschlossenen Parkplätzen. Dort können die Leuchten beispielsweise über ein basicDIM Wireless-Mesh-Netzwerk miteinander verbunden und über Lichtsensoren sowie Bewegungsmelder gesteuert werden. Durch basicDIM Wireless können Gruppen von Leuchten gleichzeitig per Fernsteuerung ein- und ausgeschaltet werden.

In ländlichen Gebieten ohne eigene Stromversorgung, wie beispielsweise bei Berghütten im alpinen Raum oder Safari-Lodges in Afrika, wird über Sensoren mit Umgebungslicht- und Bewegungserkennung die Beleuchtung automatisch eingeschaltet, wenn Dunkelheit einsetzt beziehungsweise die Lichtstärke erhöht, sobald Bewegung erkannt wird.