17.01.2020

Strom-Messgeräte für den nachträglichen Einbau

Weidmüller bietet Kabelumbau-Stromwandler und Differenz¬Stromwandler für den nachträglichen Einbau an. Sie haben eine kompakte Bauform und erfassen auch kleinste Ströme. Die Installation kann ohne Betriebsunterbrechung erfolgen.


Bild: Weidmüller

Strommessungen geben Auskunft über Energieverbräuche einer Anlage sowie über Verschleißerscheinungen oder sich anbahnende Isolationsfehler. Für die Messungen sind Wandlerspulen geeignet, da sie eine galvanische Trennung von Messgerät und Anlage.


In der ursprünglichen Bauform wird ein einzelner Leiter durch die Spule geführt und dann angeschlossen. Das kann während der Erstinstallation erfolgen oder wenn der Stromkreis für die Montage unterbrochen wird. Bei bestehenden Anlagen ist ein derartiger Eingriff aber nicht einfach. Deshalb bietet Weidmüller passend zu seinen Messgeräten spezielle Klappwandler für die unterschiedlichsten Anwendungen an, etwa für den nachträglichen Einbau oder für Differenzstrommessungen.



Kabelumbau-Stromwandler für den nachträglichen Einbau

Vor dem Hintergrund steigender Energiekosten und schärferer Vorschriften, wie der besonderen Ausgleichsregelung für die EEG-Umlage, wollen viele Anlagenbetreiber ihre Energieverbräuche detaillierter als bisher erfassen. Dieses erfordert mehr Messpunkte für Ströme, in der Regel als Wandlerspule ausgeführt. Der nachträgliche Einbau eines Stromwandlers ist schwierig bei beengten Platzverhältnissen oder wenn ein Abschalten der Anlage nur schwer zu realisieren ist.


Mit KCMA Kabelumbau-Stromwandlern stellt Weidmüller eine schnell installierbare und zuverlässig arbeitende Lösung zur Messung elektrischer Wechselströme bereit. Sie sind für den nachträglichen Einbau vorgesehen, da der Primärstromkreis während der Installation nicht unterbrochen werden muss. Die kompakten, teilbaren Stromwandler können in bestehende Systeme integriert werden.



Differenzstromwandler

Isolationsfehler können zu ungeplanten Anlagenstillständen oder zu Schmorbränden führen. Meist verhindert dies ein Fehlerstromschutzschalter – löst dieser jedoch aus, steht die Anlage. Besonders langwierig wird die Fehlersuche, wenn die Ursache ein schleichend einsetzender Fehler ist.


Die damit einhergehenden Fehlerströme lassen sich jedoch erfassen, lange bevor ein Sicherungsorgan auslöst: durch Differenzstrommessung. Sie unterstützt Anlagenbetreiber dabei, Störungen frühzeitig zu erkennen, ihre Ursachen zu beseitigen, die Anlagen- und Betriebssicherheit zu erhöhen sowie die Betriebskosten zu senken. Deshalb ist sie auch in mehreren Verordnungen für den Anlagenbetrieb vorgeschrieben.


Differenzströme lassen sich mit Differenzstromwandlern und Messgeräten ermitteln. Die sehr kompakten Geräte erfassen selbst kleinste Ströme und sind auf die digitalen Messsysteme von Weidmüller abgestimmt. Dank ihres zweiteiligen Aufbaus können sie ohne Betriebsunterbrechung installiert werden.


 


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