22.10.2019

Strahlungstolerante FPGAs von Microchip

Microchip stellt die RT PolarFire FPGAs vor, die für Anforderungen an die Datenverarbeitung in Raumfahrzeugen ausgelegt sind. Die Bauteile widerstehen einer TID (Total Ionizing Dose) über 100kRad, wie sie laut Microchip für die meisten erdumlaufenden Satelliten und viele Deep-Space-Missionen typisch ist und reduzieren den Stromverbrauch auf etwa die Hälfte des Stromverbrauchs alternativer SRAM-basierter FPGAs bei gleicher Dichte und Leistungsfähigkeit.


Bild: Microchip

Die RT PolarFire FPGAs RTPF500T werden im hermetisch versiegelten CCGA-Gehäuse (Ceramic Column Grid Array) mit integrierten Entkopplungskondensatoren geliefert und sind ab 2021 für den Einsatz qualifiziert. Kunden können Designs jetzt mit den kommerziellen PolarFire FPGAs MPF500T und dem Libero-Softwaretool von Microchip beginnen, das optional die TMR-Synthese (Triple-Mode-Redundanz) für die SEU-Abschwächung (Single Event Upsets ) unterstützt. Entwicklungsboards sind mit den kommerziellen PolarFire-FPGAs erhältlich und werden später den RT PolarFire FPGA in Form eines technischen Modells enthalten. Die verfügbaren Strahlungsdaten umfassen TID (Total Ionizing Dose), SEL (Single Event Latch-up), Konfigurationsstörungen sowie Störungen im ungeschützten D-Flip-Flop (DFF) und Speicher.


 


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