Die gesamte DPG-Funktionalität wird über die FPGAs der PCIe-Karten bzw. LXI/Ethernet-Instrumente implementiert, so dass die neue Option parallel zu den normalen Funktionen der Messgeräte läuft. Die Steuerung erfolgt über eine Programmierstruktur, die sämtliche Einstellungen für jeden der vier Ausgänge ermöglicht. Dabei können einzelne Impulse, Impulsfolgen oder kontinuierliche Impulsströme generiert werden. Wichtige Parameter wie Pulsbreite, Periode, Phase oder die Anzahl der Pulse in einer Pulsfolge sind ebenfalls programmierbar.
Technische Details
Sobald der digitale Pulsgenerator aktiviert ist, gibt er die vorprogrammierten Impulse auf dem zugewiesenen Mehrzweck-I/O-Anschluss aus, sobald er einen gültigen Trigger erhält. Für maximale Flexibilität kann der Trigger per Software erzeugt werden oder von unterschiedlichsten Quellen stammen. Dazu gehören alle regulären internen und externen Triggerquellen des jeweiligen Produkts oder einer der anderen DPG-Kanäle.
Da die vier Ausgänge des Impulsgenerators mit der analogen Erfassung bzw. Wiedergabe synchronisiert sind, eignen sie sich zum Erzeugen, Freigeben oder Schalten von Signalen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, die vier verschiedenen Generatoren zu kaskadieren, um z.B. die Zeitskalen von Impulswiederholungen zu transformieren.
Die Timing-Eigenschaften ...
der vom DPG erzeugten Impulse hängen von der verwendeten Hardware und der gewählten Abtastrate ab. Die Parameter können mit einer Auflösung von 1 Sample programmiert werden, wobei die maximal erzeugbare Pulsfrequenz 62,5MHz beträgt, also die Hälfte der maximalen Geschwindigkeit von 125 MS/s, die bei der 59xx- und 65xx-Spectrum-Kartenserie erreicht werden kann. Die Impulsamplituden betragen 3,3V Low Voltage-TTL (LVTTL), TTL-kompatibel für hochohmige Lasten.









