26.06.2018

Siemens übernimmt Austemper Design Systems

Siemens hat eine Übernahmevereinbarung mit Austemper Design Systems unterzeichnet - einem Software-Startup aus Texas, das in den Bereichen Analyse, Autokorrektur und Simulation tätig ist. Mit den Tools des Unternehmens lässt sich die funktionale Sicherheit von IC-Designs testen. Das ist für Anwendungen in der Automobilbranche, Luft- und Raumfahrttechnik und industriellen Anwendungen wichtig, die Sicherheitsstandards wie ISO 26262 erfüllen müssen.


© Siemens

Die Funktionssicherheit integrierter Schaltkreise, die in diesen Anwendungsbereichen eingesetzt werden, muss auf drei unterschiedliche Weisen verifiziert werden: Erkennung systemischer Fehler, bösartiger Fehler sowie zufällig auftretender Hardware-Fehler.


Die Questa Software der Siemens-Tochter Mentor ist eine Technologie zur Verifikation systemischer Fehler und bietet zudem Verifikationslösungen für bösartiger Fehler an, welche die IC-Sicherheit beeinträchtigen. Die Softwaretechnologie von Austemper ergänzt die Verifikationsplattform von Mentor durch Technologien für Sicherheitsanalysen, Autokorrekturen sowie Fehlersimulation zur Erkennung zufällig auftretender Hardware-Fehler. Sie ergänzt die Produkt-Suite Tessent für Funktionssicherheitstechnik sowie die Veloce Plattform von Mentor.


Halbleiter- und IP-Unternehmen nutzen die Technologie von Austemper zur Analyse der RTL-Code-Versionen (Register Transfer Level) ihrer Designs, um Fehler bzw. Schwachstellen zu ermitteln. Diese Technologie ist laut Siemens in der Lage, verwundbare Stellen automatisch zu korrigieren und sicher zu machen. Die anschließende Fehlersimulation stellt sicher, dass das Design nicht mehr fehleranfällig ist.



Siemens wird ...

die Technologie von Austemper in das IC-Verifikationsportfolio von Mentor integrieren. Die funktionale Sicherheitslösung nutzt Anwendern, die digitale Zwillinge sicherheitskritischer Systeme entwickeln, wie beispielsweise autonome Fahrzeuge, Smart Cities und Industrieausrüstung für Factory 4.0. Details der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben. Siemens geht davon aus, den Deal im Juli 2018 abzuschließen


 


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