18.04.2019

Shunt ermöglicht direktes Abgreifen der Mess-Signale

Das technische Konzept des BAC-Shunt von Isabellenhütte sind eine Mini-Platine und Sense-Kontakte für die Strommessung. Statt über aufgeschweißte Kontaktpins, Flex-Kabel oder Anbindung an die Auswerteelektronik auf der Hauptplatine kann das Messsignal direkt vom BAC-Widerstand abgegriffen werden. Ein Steckverbinder dient zum Abgriff der Spannungswerte in die übergeordneten Systeme.


Bild: Isabellenhütte

Die Widerstandswerte des Kupfer-Manganin-Shunts betragen 0,1 mOhm (320 A). Eine weitere, niederohmigere Variante ist für Strommessungen bis 550 A (0,05 mOhm) ausgelegt. Der Shunt ist geeignet für Nennleistungen bis 15 W. Es sind aber auch andere Widerstandswerte möglich.

 

Beim BAC bildet die von der Isabellenhütte entwickelte Legierung Manganin das Widerstandselement, das zwischen zwei Kupferbänder mittels Elektronenstrahl verschweißt ist. Manganin zeichnet sich durch eine geringe Temperaturabhängigkeit aus. So liegt der Temperaturkoeffizient TK bei der BAC-Reihe im Bereich 100 ppm/K, im Vergleich dazu hat Kupfer einen TK von 4.000 ppm/K. Entfallen also die Sense-Pins und wird das Messsignal direkt an der Unterseite der Platine von der Manganin-Widerstandslegierung abgegriffen, ist auch der negative Einfluss von Kupfer auf den Temperaturkoeffizienten weitestgehend eliminiert.

 

Der BAC-Shunt ist ein Standard-Bauelement, kann jedoch kundenspezifisch für die jeweilige Anwendung adaptiert werden; zum Beispiel bei den Widerstandswerten, der Größe oder der Wahl der Steckverbinder. Um Übergangswiderstände durch Oxidation zu vermeiden, kann darüber hinaus eine Variante mit verzinnten bzw. vernickelten Kupferanschlüssen geliefert werden. Die Isabellenhütte garantiert eine präzise Messung und dauerhafte Übertragung der Messsignale über die gesamte Lebensdauer und somit auch die Prozesssicherheit des kompletten Bauteils.


 


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