05.11.2019

Remote Desktop mit Raspberry Pi

Pintexx bringt die Hardware-Box "pinBox II - Web VPN" auf Basis eines Raspberry Pi 3. Die pinBox ermöglicht den Zugriff auf Firmen-PCs oder virtualisierte Desktops über das Internet. Dazu wird ein HTML5-fähigen Browser benötigt.


Bild: Pintexx

Die Hardware-Plattform Raspberry Pi bietet genügend Rechenleistung, sodass sich die Zugriffsgeschwindigkeit laut Anbieter kaum wahrnehmbar von einem "normalen" Zugriff über VPN und RDP- (Remote Desktop Protocol) Client unterscheidet. Durch den Browserzugriff ist keine Installation oder Konfiguration auf der Zugriffsseite notwendig.

 

Die pinBox unterstützt den freien Zertifikatsdienst "Let's Encrypt", es können aber auch eigene Zertifikate für die Unterstützung einer sicheren Internet-Verbindung verwendet werden. Die bekanntesten dynamischen DNS-Dienste werden direkt unterstützt.

 

Als weitere Sicherheitsebene steht eine 2-Faktor-Authentifizierung über E-Mail oder den Google Authenticator zur Verfügung. Über eine WakeOnLan-Funktion kann ein ausgeschalteter PC vor der Verbindungsaufname gestartet werden. Die Remote-Verbindung unterstützt das Kopieren von Texten über die Zwischenablage, den Upload und Download von Dateien sowie das Drucken auf einem lokalen Drucker.

 

Die pinBox II verfügt über eine eigene Benutzerverwaltung, bzw. kann Benutzer aus einem Active Directory verwenden. Dazu steht auch ein Benutzerportal zur Verfügung, in welchem der Anwender alle ihm zur Verfügung gestellten PC-Verbindungen einsehen kann. Darüber hinaus wird sowohl Radius als auch IPv6 unterstützt.

 

Die pinBox II wird mit einer Software-Jahreslizenz ausgeliefert. Ein Update für ein weiteres Jahr kann dann online erworben werden.


 


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