Der Edge-Server verbindet einen Linux-basierten Single-Board-Computer mit einem separaten Co-Prozessor, der unabhängig vom Raspberry Pi arbeitet. Er übernimmt unter anderem die Überwachung des Systems, die Steuerung des Hardware-Watchdogs, der CAN-Kommunikation, des Relaisausgangs, der Lüftersteuerung sowie die Überwachung der Versorgungsspannung. Bei einem Ausfall des Raspberry Pi OS kann der Co-Prozessor den Systembetrieb automatisch wiederherstellen. OTA-Firmware-Updates für den RP2354 werden über die GPIO-Schnittstelle des Raspberry Pi übertragen.
Die Variante A verfügt über vier einzeln galvanisch isolierte RS-485-Schnittstellen. Die Varianten A und B unterstützen zusätzlich CAN2.0B und CAN FD. Die Raspberry-Pi-5-Versionen sollen laut Hersteller ab Ende 2026 optional M.2-SSD-Speicher unterstützen.
Technische Details
- Raspberry Pi 4B oder Raspberry Pi 5
- RP2354-Co-Prozessor
- 4-TE-Gehäuse für DIN-Schienenmontage
- CAN2.0B und CAN FD (Varianten A und B)
- CAN-FD-Datenrate bis 8 Mbit/s
- galvanisch isolierte CAN-Schnittstelle mit ESD-Schutz
- Versorgungsspannung: 10 bis 50VDC
- Echtzeituhr: NXP PCF2131 mit ±3ppm
- Secure Element: Microchip ATECC608
- optionaler 3-Achsen-Beschleunigungssensor
- optionaler RP2354-gesteuerter Lüfter
- Speicherausstattung: 1GB bis 16GB
- Linux-Treiber mit sysfs-Schnittstelle
- CE-, FCC- und IC-konform
- optionale M.2-SSD-Unterstützung für Raspberry-Pi-5-Modelle ab Ende
Wo braucht man das?
- Industrielle Automatisierung
- IIoT-Edge-Computing
- Multi-Bus-Modbus-RTU-Netzwerke
- CAN-FD-Maschinennetzwerke
- Flotten- und Fahrzeugtelematik
- Gebäudeautomation
Dokumentationen und Linux-Treiber sind verfügbar.









