Die DAC-Module 41-770 PXI und 43-770 PXIe bieten bis zu vier isolierte analoge Ausgangskanäle in einem 3U-PXI/PXIe-Steckplatz. Jeder Kanal ist unabhängig über mehrere Spannungs- und Strombereiche programmierbar. Spannungen von bis zu ±40V und Ströme von bis zu ±20mA sind möglich. Zudem können die Module Unterbrechungszustände simulieren, damit sind reale Fehlerfälle – wie etwa fehlerhafte Verkabelungen oder Sensorausfälle – für Fault-Insertion-Tests nachbildbar. Eine Hardware-Verriegelungsfunktion bietet zusätzlichen Schutz für das Prüfobjekt sowie für das gesamte Testsystem.
Technische Details
- Die Mehrkanal-Signalgeneratoren der Serien 41-625 (PXI) und 43-625 (PXIe) sind mit bis zu 32 unabhängigen Ausgangskanälen in einem 3U-PXI/PXIe-Steckplatz ausgestattet.
- Die Module generieren Signale im Frequenzbereich von DC bis 300kHz und eignen sich damit laut Pickering zur Simulation realer Beschleunigungssensoren sowie für andere Mehrkanal-Stimulus-Anwendungen. Jeder Kanal kann Signalformen (Sinus-, Standard- oder kundenspezifische Arbiträrsignale) in unabhängigen Speicherbereichen ablegen und ermöglicht eine sofortige Frequenzanpassung per Softwaresteuerung mittels Direct Digital Synthesis (DDS). Dank Triggerfähigkeit können Ereignisse anderer Messgeräte die Signalgenerierung oder Frequenz-Sweeps auslösen.
- Die Analogausgangs-/Thermoelemente Simulatormodule PXI 41-761A sind eine speziell entwickelte Lösung zur Simulation von Thermoelement-Sensorausgängen mit einer Auflösung im µV-Bereich und integrierter Fehlereinfügung. Es bietet unabhängig isolierte Zweileiter-Niederspannungsausgänge, die die Ausgangsbereiche der gängigsten Thermoelementtypen abdecken, unterstützt mehrere Kaltstellenkonfigurationen und verarbeitet Gleichtaktspannungen korrekt für eine echte Simulation auf Sensorebene.
- Mit bis zu 32 vollständig isolierten Kanälen pro Steckplatz ist keine externe Umschaltung oder Systemerweiterung erforderlich – was die branchenweit höchste Thermoelement-Simulationsdichte in einem PXI-Steckplatz bedeutet.
Tools
Es stehen Treiber für Windows und Linux zur Verfügung, ergänzt durch eine Treiber-API, die mehrere Programmiersprachen unterstützt, darunter C, Python, C#, MATLAB, Simulink und LabVIEW, sowie ein Soft Front Panel zur manuellen Bedienung, ideal bei der Entwicklung und Fehlersuche. Angeboten werden PXI- und PXIe-Varianten, einschließlich Modulen, die sich in Standard-PXI- sowie Pickering LXI/USB-Chassis integrieren lassen.









