09.04.2003

PC-basierte Speicheroszilloskope

Summen-Abtaster


"Die Sigma DSO Serie ist für Gould Nicolet die wichtigste Produkt-Neuvorstellung der letzten 10 Jahre", so der Hersteller. Mit fünf Produkt-Derivaten tritt das Unternehmen im Mittelklassebereich mit diesen PC-basierten Geräten gegen Yokogawas DL16xx-Scopes an. Dabei liegen die Differenzierungsmerkmale der Sigma-Familie neben der PC-Basis im Vertikalbereich: Die Auflösung ist variabel und reicht von 8 Bit beim Einsteigermodell bis zu 12 Bit bei 0,25 % Ungenauigkeit beim Spitzengerät Sigma 90. Was letztendlich auch zu variablen Abtastbereichen zwischen 10 MS/s bis 200 MS/s je Kanal führt. Die Modelle Sigma 60 und Sigma 90 sind als Vierkanal- oder Achtkanal-Geräte verfügbar. Die Kanalzahl lässt sich bei Bedarf auch noch später aufrüsten. Der Speicher beträgt 200k oder 1 MWort pro Kanal und auch er lässt sich auf bis zu 4 Mworte je Kanal nachrüsten. In der Rekorder-Betriebsart können die Messdaten mit verringerter Abtastrate auf die Festplatte geschreiben werden. Die Bedienung der Sigma erfolgt für alle wichtigen Funktionen über das Frontpanel. Eingaben wie Kanalnamen oder Formeldefinitionen erfolgen mittels Touchscreen am 10" SVGA-Display. Alternativ lassen sich auch Tastatur und Maus zum Windows-orientierten Handling anschlieen. Der integrierte 1,9 GHz Celeron-PC mit 256MB Hauptspeicher bietet laut Hersteller alle modernen Speichermedien (kein CD-ROM-Laufwerk) und Schnittstellen inklusive 100 MBit Ethernet und USB 2.0. Programme zur weiteren Datenanalyse wie DIAdem, LabView, FlexPro oder Excel lassen sich direkt auf den Scope-PCs installieren, der hierfür die Messdaten in vielen Fremdformaten direkt auf die 20GB Festplatte abspeichern kann.


 


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