29.09.2009

OEM Blutdruck-Messmodule




Omron Electronic Components Europe stellt zwei Blutdruck-Module vor, die sich in medizinische OEM-Systeme integrieren lassen. Das M3600 Modul zeichnet sich laut Herteller durch ein redundantes Systemkonzept und automatische Blutdruckmessungsfunktionen aus. Das preisgünstigere M1200 eignet sich für Messgeräte für zu Hause sowie im Bereich der Telemedizin.

 

In beiden Modulen kommt die oszillatorische Messmethode zur Anwendung, die Druckschwankungen in der Arterie erfasst. Das M3600 enthält vollautomatische Blutdrucküberwachungsfunktionen für Erwachsene, Kinder und Neugeborene. Um den obligatorischen Sicherheitsanforderungen eines krankenhaustauglichen NIBP-Moduls (non-invasive blood pressure) zu entsprechen, beinhaltet der M3600 hierzu ein duales sich selbst überwachendes System einschließlich zweier CPUs, Blutdruckumwandler und Ablassventile. Werden anormale Messwerte festgestellt, schaltet das Modul in den Standby-Modus bis die Fehlerursache beseitigt ist.

 

Die Genauigkeit der Pulsfrequenzmessung des Moduls liegt bei ±2 Schlägen/Minute oder 2 Prozent vom Messwert über einen Bereich von 40 bis 200 Schlägen/Minute (bis 240 bei Neugeborenen). Die Blutdruckmessungen ist konform zu den Normen ANSI/AAMI SP:10:2002 und IEC 60601-2-30. Das Modul ist 6,0 cm hoch, 9,6 cm lang, 4,0 cm breit und wiegt 200 Gramm.

 

Das NIBP-Modul M1200 bietet die gleichen Leistungsmerkmale wie das M3600, verfügt aber nicht über die automatische Blutdruckmessung. Daher ist der Aufbau des Moduls auch nicht redundant ausgeführt.

 

Zur Unterstützung der Kunden beim Design-in bietet Omron für beide Module (M3600 und M1200) ein Entwicklungskit an, welches komplett mit Stromversorgung, RS232/TTL-Adapterboard, allen Kabeln, Software, Dokumentation sowie Armmanschette zur Verfügung gestellt wird.


 


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