Igel war seit 2022 Leiter der Stabsstelle Technologiemanagement am Fraunhofer FKIE und seit 2024 stellvertretender Institutsleiter. In dieser Funktion verantwortete er unter anderem die Planungen für einen neuen Institutsstandort in Ost- und Mitteldeutschland sowie die Integration des Fraunhofer-Instituts für Naturwissenschaftliche Trendanalysen INT in das FKIE. Parallel war er geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer INT.
Der 57-jährige Verhaltenswissenschaftler und Informatiker soll insbesondere die Vernetzung von Forschung und Anwendung in den Bereichen Sicherheit und Verteidigung weiterentwickeln. Zu seinen Aktivitäten gehören das Forschungsnetzwerk „Innovation in Integrierter Sicherheit und Nachhaltigkeit (I2SN)“ in Sachsen, seine Mitwirkung an der Hightech Agenda Deutschland im Forschungsfeld „Sicherheit und Verteidigung“ sowie Kontakte zu Forschung, Industrie, Bundeswehr und Sicherheitsorganisationen.
Vor seinem Wechsel zu Fraunhofer war Igel Gründungsgeschäftsführer und Forschungsdirektor der Bundesagentur für Innovation in der Cybersicherheit (Cyberagentur). Die In-House-Gesellschaft des Bundes steht unter Beteiligung des Bundesministeriums der Verteidigung und des Bundesministeriums des Innern.
Das Fraunhofer FKIE…
entwickelt Technologien und Verfahren für Bundeswehr, zivile Sicherheitsorgane und Industrie. Die Forschungsarbeiten umfassen die Domänen Land, Luft, See, Weltraum sowie Cyber- und Informationsraum und reichen von Sensorik und sicherer Datenübertragung über Algorithmen und KI bis zur Entscheidungsunterstützung.
Weitere Schwerpunkte sind der Schutz von Hardware vor ionisierender und elektromagnetischer Strahlung, Cybersicherheit, Mensch-Maschine-Systeme sowie die Analyse technologischer Entwicklungen für Verteidigung und Sicherheit. Das Institut verfügt über elf Abteilungen und Standorte in Wachtberg, Bonn, Euskirchen, Aachen, Leipzig und Mittweida.









