08.11.2018

NDIR-CO2-Sensoren

Murata hat die IMG-CB-Serie von CO2-Sensoren eingeführt, die für Gasdetektionsanwendungen in den Märkten für landwirtschaftliche und Gebäudeenergiemanagementsysteme gedacht sind.


Bild: Murata

Die Sensoren basieren auf der nicht-dispersiven Infrarotsensor-Technologie (NDIR), die heute die am weitesten verbreitete Sensortechnologie für die CO2-Messung ist. Die firmeneigene NDIR-Implementierung von Murata ermöglicht nach eigener Angabe eine genaue Kalibrierung unabhängig von jeglicher Degradation, die im Laufe der Zeit in der IR-Lichtquelle, dem optischen Pfad oder dem IR-Sensor auftreten kann.

 

Das Prinzip des NDIR-Sensors von Murata besteht darin, eine IR-Lichtquelle so zu fokussieren, dass ein optischer Strahl entsteht, der vorhandene Gase, einschließlich CO2, durchdringt. Nach dem Passieren eines optischen Bandpassfilters misst ein IR-Sensor den Pegel des vorhandenen IR-Lichts, wodurch die CO2-Werte im optischen Pfad angezeigt werden. Der CO2-Sensor von Murata ist in drei Ausführungen erhältlich, als Modul mit den Abmessungen 67mm x 92mm x 20mm (IMG-CA0011-01 <0-2000ppm>, IMG-CA0012-01 <0-3.000ppm>), als gehäuster Sensor für landwirtschaftliche Anwendungen mit Abmessungen von 80mm x 125mm x 32mm (IMG-CA **) und in einem Gehäuse für BEMS-Anwendungen (Building Energy Management Systems; IMG-CB **) mit bereits angeschlossener Probenahmesonde. In allen Fällen ist der Ausgang ein analoges Signal von 0 bis 5 V.

 

Die Sensoren sind für einen Betriebstemperaturbereich von 0 bis 50°C geeignet und bieten einen Messbereich von 0 bis 3.000 ppm mit einer Genauigkeit von +/- 50 ppm +5% des Messwerts, typischerweise +/- 30 ppm +2,5% des Messwerts. Die Spannungsversorgung beträgt AC/DC 24V oder DC 12V und der Leistungsverbrauch beträgt durchschnittlich 0,5W, maximal 2,0W. Das Messintervall des Sensors beträgt 5 Sekunden.


 


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