Nanokristalline Kerne für die Kabelkonfektion

ELEKTROMECHANIK

Nanokristalline Kerne für die Kabelkonfektion hat Würth Elektronik für die breitbandige Unterdrückung elektromagnetischer Störungen mit hoher Permeabilität entwickelt.



Im Bereich der Kabelentstörung erweitert Würth Elektronik sein Angebot an konventionellen MnZn- und NiZn-Ferritkernen zur Kabelkonfektionierung durch nanokristalline Kabelkerne. Die Baureihe WE-NCC dient der breitbandigen Unterdrückung leitungsgebundener elektromagnetischer Störungen.

Im Vergleich zu konventionellen MnZn- und NiZn-Ferritkernen weisen die nanokristallinen Kerne eine deutlich höhere Niederfrequenzimpedanz und ein breitbandiges Impedanzverhalten auf.


Technische Details

  • Die Serie WE-NCC ist für Kabeldurchmesser von 3,7 bis 21,1mm erhältlich.
  • Die Anfangspermeabilität liegt zwischen 30 000 und 90 000.
  • Die magnetische Flussdichte erreicht bis zu 1,2 T, die Curie-Temperatur beträgt mehr als 540°C.
  • Das nanokristalline Material ermöglicht laut Würth Elektronik kleinere Kernabmessungen bei gleichwertiger oder besserer Einfügedämpfung. Gegenüber MnZn-Kernen ergibt sich zudem ein deutlicher Gewichtsvorteil.
     

Wozu braucht man das?

Geeignet sind die Kabelkerne zum Beispiel für die Entstörung von Kabeln in der Industrieelektronik, der Wechselrichtertechnik, in Windenergieanlagen, Frequenzumrichtern und Motorantriebssystemen.
 

Entwicklungsunterstützung und Verfügbarkeit

Würth Elektronik bietet darüber hinaus Literatur, Webinare sowie individuelle Beratung und praktische Design-in-Unterstützung bei EMV-Herausforderungen an. Bei der Auswahl der passenden Ferrite, zum Beispiel hinsichtlich der benötigten Impedanz, hilft das Online-Tool REDEXPERT. Alle Entstörlösungen sind ohne Mindestbestellmenge ab Lager verfügbar, kostenlose Muster werden auf Anfrage bereitgestellt.