Beide Baureihen arbeiten nach dem ECKO-Prinzip und können mit einem Ausgang für die integrierte Zustandsüberwachung konfiguriert werden.
- Die GAPS-Varianten (General Aerospace Proximity Sensors) sind für weniger raue Einsatzbedingungen vorgesehen.
- Die HAPS-Ausführungen (Harsh Application Proximity Sensors) sind dagegen für raue luftfahrttechnische Umgebungen ausgelegt und unterscheiden sich unter anderem bei den elektrischen und umwelttechnischen Eigenschaften.
Zur Erfassung eines Zielobjekts nutzen die Sensoren einen wirbelstromgedämpften Oszillator (Eddy Current Killed Oscillator, ECKO). Die FAVCO-Technologie (Fixed Amplitude Variable Current Oscillator) ermöglicht zusätzlich eine integrierte Zustandsüberwachung (IHM).
Beide Baureihen verfügen über Ein-/Aus-Ausgänge und lassen sich mit einem optionalen Ausgang für die Zustandsüberwachung zum Hostsystem konfigurieren. Eine interne Schaltung kann Fehler innerhalb des Sensors erkennen und als Fehlerzustand ausgeben, anstatt sie lediglich als falsch-positive oder falsch-negative Erkennung darzustellen.
Technische Daten
- Betriebstemperaturbereich: -55°C bis 115°C
- Vibrationsbeständigkeit GAPS: bis 20g
- Vibrationsbeständigkeit HAPS: bis 90g
- Versorgungsgleichspannung: 12V bis 32V
- Ansprechzeit auf Zielobjekte: unter 5ms
- Gehäuseausführung: hermetisch gedichtet
- Erfassung: berührungslos
- Konfiguration: optionaler Zustandsüberwachungsausgang zum Hostsystem
Wo braucht man das?
Die GAPS-Sensoren sind für weniger raue Anwendungsbereiche in der Luft- und Raumfahrt vorgesehen. Die HAPS-Ausführungen dienen der Zielobjekterkennung in rauen luftfahrttechnischen Umgebungen.









