09.05.2018

Multibus-Kommunikationscontroller

Göpel electronic bringt Multibus-Kommunikationscontroller mit dem Namen Serie 62. Die Architektur der Controller bietet dem Anwender bis zu 18 unabhängige Bus-Interfaces für CAN, CAN-FD, FlexRay, Automotive Ethernet und LIN. Hieraus resultieren zahlreiche Konfigurations- und Applikationsmöglichkeiten.


Bild: Göpel

Die neue Serie 62 ist laut Göpel prädestiniert für den Einsatz in Restbussimulationen sowie für das Testen und Flashen von Steuergeräten. Die bis zu 18 Bus-Interfaces sind unabhängig und frei konfigurierbar; zusätzlich erweitern Digital- und Analog-I/O-Kanäle sowie SENT Tx/Rx-Interfaces die Anwendungsmöglichkeiten.

 

Das Herzstück der Baugruppen ist ein Xilinx MPSoC. Bei der Serie 62 besteht die Möglichkeit, Anwenderprogramme direkt auf der Hardware unter einem Echtzeit-Betriebssystem auszuführen, wodurch Latenzen so gering wie möglich gehalten werden sollen. Transport- und Diagnoseprotokolle, Netzwerkmanagement, XCP und SecOC stehen als Onboard-Funktionalität zur Verfügung und sind über entsprechende API-Funktionen nutzbar.

 

Der Multibus-Controller ist verfügbar als Stand-Alone-Box in unterschiedlichen Leistungsklassen sowie als PCIe/PXIe-Karte. Die Kanalkonfiguration ist individuellund kann bei Bedarf erweitert werden. Zudem steht Anwendern der Box-Variante ein Steckplatz für Industrie-Busmodule zur Verfügung. Softwareseitig dient Net2Run als Tool zur Konfiguration von Restbussimulationen. Die Einbindung in Kundenapplikationen erfolgt über die G-API für Windows und Linux.


 


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