Modulare Kamera-Steckverbindersysteme fürs Auto

ELEKTROMECHANIK AUTOMOTIVE

Modulare Kameraverbindungs-Lösungen hat Rosenberger für automobile Anwendungen wie Fahrerassistenzsysteme (ADAS), Fahrerüberwachung und autonomes Fahren entwickelt.



Die Steckverbindersysteme basieren auf den koaxialen Schnittstellen FAKRA, HFM und RMC, die Frequenzbereiche von DC bis 12GHz abdecken. Sie sind für Automotive-Kamerasysteme wie Front-, Rück- und Surround-View-Kameras geeignet und bieten eine Impedanz von 50 Ω sowie mindestens 10 Steckzyklen. Je nach technischer Anforderung sind Varianten mit oder ohne Toleranzausgleich verfügbar. Der Toleranzausgleich ist dabei in X-, Y- und Z-Richtung bis zu 0,5mm sowie in einem maximalen Neigungswinkel von 1,5° möglich.


Modulares Design

Die modulare Ausführung erlaubt eine Integration in elektronische Umgebungen mit hoher Packdichte. Durch kundenspezifische Gehäusevarianten aus Metall oder Kunststoff sowie durch Pigtail-Ausführungen lassen sich die Komponenten an die jeweiligen Anforderungen anpassen. Darüber hinaus liefert Rosenberger Designempfehlungen und optimierte SMD-Footprints zur Integration auf Leiterplatten mit variabler Substratdicke.

Insbesondere in Fahrerüberwachungssystemen, die häufig in engen Bauräumen, beispielsweise hinter Rückspiegeln oder im Dachhimmel, untergebracht sind, können kundenspezifische "DirectLink"-Pigtails oder Wire-to-Board-Lösungen genutzt werden. Auch bei komplexen Innenraumkamerasystemen zur Analyse des Blickverhaltens oder zur Müdigkeitserkennung lassen sich die Schnittstellen implementieren.