Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist im ersten Halbjahr 2026 real um 5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Nach Angaben des VDMA beruhte das Plus vor allem auf dem Auslandsgeschäft und Sondereffekten durch Großanlagenbestellungen aus Nicht-Euro-Ländern.
Im Juni lagen die Bestellungen insgesamt real 21% über dem Vorjahreswert. Während die Inlandsaufträge lediglich um 1% zunahmen, stieg der Auftragseingang aus dem Ausland um 29%.
Die Entwicklung im Juni:
- Nicht-Euro-Länder: plus 54%
- Euro-Länder: minus 17%
Im zweiten Quartal 2026 erhöhte sich der Auftragseingang insgesamt um 7%. Die Auslandsbestellungen stiegen um 12%, während die Inlandsaufträge um 3% zurückgingen. Aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 24% mehr Bestellungen, aus den Euro-Ländern 15% weniger.
Für das gesamte erste Halbjahr ergibt sich folgende Entwicklung bei den Aufträgen:
- Inland: minus 2%
- Ausland insgesamt: plus 9%
- Nicht-Euro-Länder: plus 16%
- Euro-Länder: minus 8%
- Auftragseingang insgesamt: plus 5%
Der VDMA…
vertritt 3.500 deutsche und europäische Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Die Branche beschäftigt in der EU-27 rund 3 Millionen Menschen, davon mehr als 1,2 Millionen in Deutschland, und erzielt in der Europäischen Union ein geschätztes Umsatzvolumen von rund 900 Milliarden Euro.









