06.07.2018

Magne­tischen Dual-Die-Drehgeber

ams präsen­tiert mit dem AS5200L einen magne­tischen Dual-Die-Drehgeber mit I2C-Schnitt­stelle. Der AEC-Q100-Grade-1-qualifizierte Baustein liefert durch das Stacked-Die-Design unter Ver­wen­dung eines einzigen, kleinen Magneten an beiden Die-Aus­gängen identische Posi­tionswerte. Die beiden Dies besitzen separate Gehäuse­anschlüsse, damit ein elektrischer Fehler in einem der beiden Dies die Funktion des redundanten Dies nicht beeinträchtigt.


Bild: ams

Der AS5200L besitzt ein MLF-16 Gehäuse von 5mm x 5mm Fläche, freiliegenden Pads und benetzbaren Flanken für die Lötstelleninspektion auf Leiterplattenebene. Der Sensor-Baustein eignet sich laut Anbieter beson­ders gut für Systemdesigner im Automobil­bereich, die eine Drehpositionserfassung in Anwendungen mit beengten Platzverhältnissen imple­men­tie­ren möch­ten. Typische Anwen­dungen sind Gang­schaltungen und Pedale sowie diverse berührungslose Potentiometer-Anwendungen wie Drehknöpfe und Joysticks.

 

Die I2C-Schnittstelle ermöglicht die Programmierung der Betriebsparameter durch einen Host-Mikrocontroller, ohne dass dafür ein spezieller Programmer benötigt wird. Der AS5200L kann seine Winkel-Messwerte über die I2C-Schnitt­stelle oder als PWM-Signal ausgeben. Die Mess­werte haben eine Auflö­sung von 12 bit; der maximale Fehler über den gesamten Temperaturbereich und Magnetversatz beträgt ±1°.

 

Bei einer Messrate von 10 Messungen pro Sekunde liegt die mittlere Strom­auf­nahme bei 1,5mA. Der Stan­dard-Messbereich beträgt eine volle Umdrehung (0° bis 360°) und kann durch Programmieren einer Start- und Stop-Posi­tion zu einem Winkelsektor verkleinert werden.

 

Der AS5200L ist ab sofort in Produk­tions­stück­zahlen liefer­bar und kostet bei Abnahme großer Stückzahlen $1,45 pro Stück.


 


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