22.07.2019

LWL-basierte Servolink 4-Schnittstelle für Frequenzumrichter

Ab dem dritten Quartal 2019 stattet Sieb & Meyer seinen Frequenzumrichter SD2B plus standardmäßig mit einer lichtwellenleiterbasierten Servolink 4-Antriebsbus-Schnittstelle aus. Damit lässt sich das Gerät im Zusammenspiel mit dem Motion Controller MC2 für mikrometergenaue Positionieranwendungen nutzen.


Bild: Sieb & Meyer

Eine mögliche Anwendung sind Achsen, die in Maschinen zur Direktbelichtung von Leiterplatten die Fokussierung übernehmen. Darüber hinaus ermöglicht die neue Schnittstelle mittels Gateway auch eine Einbindung des Geräts in die Profibus/Profinet/EtherCAT-Feldbusebene. Das Gerät SDB plus eignet sich dann auch für die Verwendung als dynamischer Servoverstärker zum Betrieb von rotativen und linearen Niedervolt-Servomotoren.


Im Hochgeschwindigkeitsbereich erlaubt er als Frequenzumrichter eine sensorbehaftete Regelung auf Basis von TTL-Gebern. So lassen sich mehrere Hochgeschwindigkeitsmotoren bis zu einer Drehzahl von 120.000 1/min im Master-/Slave-Betrieb winkelsynchron betreiben, was zum Beispiel im Bereich der optischen Systeme hilfreich ist. Die robuste Drehzahlregelung erlaubt auch hohe Massenträgheitsverhältnisse zwischen Motor und Werkzeug von bis zu 1:100.



Der SD2B plus verfügt über ...

ein IP20-Gehäuse und ist kompakt ausgeführt, die Bauhöhe beträgt 25mm. Er verfügt über die Sicherheitsfunktion STO und eine interne Logikspannungsversorgung. Neben zwei TTL-Encoder-Ein- und Ausgängen stehen den Anwendern jeweils fünf digitale Ein-/Ausgänge sowie eine USB-Schnittstelle für die Parametrierung zur Verfügung.


Die Seriengeräte dienen als Grundlage für mögliche kundenspezifische Entwicklungen. Im Fall des SD2B plus sind zum Beispiel Modifikationen bezüglich Leistungsstärke und Einbauvolumen machbar.


 


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