24.06.2019

Leistungsinduktivitäten für die Entwicklung von Schaltnetzteilen

Kemet stellt eine Serie von SMD-Metallverbund-Leistungsinduktivitäten vor. Die Bauteile der Metcom-Serie eignen sich laut eigener Angabe für die Entwicklung von DC/DC-Schaltnetzteilen sowie für andere stromversorgungsbezogene Anwendungen wie EMI-Filterung.


Bild: Kemet

Der Metallverbundkern bietet Hochstrom-Sättigungseigenschaften, die es den Induktivitäten ermöglichen, ihre Funktion bei hohen Rippelströmen aufrechtzuerhalten, wie sie in modernen Stromversorgungsanwendungen auftreten. Eine hohe Permeabilität ermöglicht einen niedrigen Gleichstromwiderstand (DCR), was zu einer verringerten Eigenerwärmung während des Hochstrombetriebs führt.

 

Die Metcom-Induktivitäten haben einen abgeschirmten Aufbau, der den magnetischen Fluss innerhalb des Gehäuses hält und so die Betriebseffizienz erhöhen soll. Dies verbessert laut Kemet auch die EMV und beseitigt Störungen der umgebenden Schaltkreise, womit sich die Zulassung von Stromversorgungen erheblich einfacher gestalten soll.

 

Mit insgesamt 102 Varianten, die Induktivitäten von 0,1 bis 47mH abdecken, bietet die Metcom-Serie DCR-Werte bis hinab auf 1,5 mW. Die Induktivitäten unterstützen Ströme bis 35,4A und Betriebstemperaturen zwischen -55 und + 155°C. Die Stellfläche der Bauteile beträgt 5,3mm x 5mm und die Bauhöhe 2mm. 


 


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