Im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend forscht 2026“ haben rund 11.000 Kinder und Jugendliche teilgenommen. 116 Projektteams stellten dann bei Schaeffler als diesjährigem Patenunternehmen ihre Projekte vor. Die besten wurden mit Haupt- und Sonderpreisen prämiert. Seit der Wettbewerbsrunde 1996/97 – 2026 also zum 30. Mal – unterstützt der VDE Jugend forscht mit einem Sonderpreis für eine Arbeit auf dem Gebiet der Elektronik, Energie- oder Informationstechnik, der mit 1.000 EUR dotiert ist.
2026 erhielten diesen Preis Arthur Messerschmidt vom Justus-Knecht-Gymnasium Bruchsal und Eric Frommherz vom Gymnasium Karlsbad für ihre Arbeit „Math Battery – Numerische Simulation von ellipsoidalen Aktivpartikeln in einem Akkumulator“, mit der sie eine Methode gefunden haben, die Alterung von Lithium-Ionen-Akkumulatoren besser nachvollziehen zu können. Ihr Modell unterscheidet sich von bisherigen Ansätzen vor allem dadurch, dass sie die sogenannten Aktivpartikel, in denen sich mit der Zeit Lithium-Ionen einlagern und so zur Alterung beitragen, nicht als Kugeln, sondern als unterschiedlich große und unterschiedlich geformte Ellipsoide betrachten – was, wie der Blick durchs Mikroskop zeigt, näher an der Realität ist.
Mit dem Simulationsprogramm könnte es in Zukunft möglich sein, die Ladung und Entladung von Akkumulatoren zu optimieren, wodurch diese langsamer altern.
Jugend forscht 2026: VDE Sonderpreis für Akku-Alterungs-Simulation
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