IDE NECTO Studio 2.0 von MIKROE ist RISC-V- und CMake-fähig

EMBEDDED SYSTEMS

Es sind Upgrades zur NECTO Studio IDE von MikroElektronika (MIKROE) verfügbar. Mit der aktuellen Version 2.0 werden RISC-V und CMake-Projekte nativ unterstützt und es gibt Optimierungen für Editor, Designer & Code Model.



NECTO Studio 2.0 ist ein plattformübergreifendes SDK (Software Entwicklungskit) für Embeded-Anwendungen samt Click boards und GUIs für eingebettete Bausteine. Dabei muss kein hardwarenaher Code berücksichtigt werden. Bei einem Wechsel der MCU oder der Plattform wechseln Entwicklerinnen und Entwickler auf die neue Plattform, wenden die Datei für die Boarddefinition an und erhalten Applikationscode nach einer Kompilierung.

NECTO Studio 2.0 unterstützt nativ GCC-Compiler für RISC-V –zurzeit sind es mehr als 14 RISC-V-MCUs. Die RISC-V-Architektur wird auch im mikroSDK mit mikroSDK-2.0-Bibliotheken für RISC-V unterstützt.


Was wurde optimiert?

Das Tool kann jetzt auch mit dem CMake-Buildsystem arbeiten. Darüber hinaus wurden CMake-Funktionen für das Hinzufügen, Entfernen und Umbenennen von Dateien für das CMake-Projekt sowie das Hinzufügen/Entfernen von Bibliotheken aus dem CMake-Projekt hinzugefügt.

Weitere Verbesserungen betreffen intuitivere Setups und Wizards sowie projekt- und bibliotheksbezogene Managementoptionen.


Entwickeln ohne eigene Hardware

Nutzer können über NECTO Studio 2.0 auch auf die Hardware-as-a-Service-Plattform Planet Debug zugreifen, auf der Entwickler Embedded-Systeme entwickeln und debuggen können, ohne Hardware zu kaufen. Für 4 US-Dollar am Tag kann man auf einer nach eigenen Anforderungen konfigurierten Planet Debug-Station Zeiten reservieren und Applikationen entwickeln und debuggen. Das funktioniert online über NECTO Studio.