IAR Embedded Workbench für AVR Version 6.60

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IAR Systems stellt die Version 6.60 seines Entwicklungstools IAR Embedded Workbench für AVR von Atmel vor. Das Update erweitert die Code-Analyse-Möglichkeiten durch die Integration eines Tools für statische Code-Analyse sowie der Stack-Nutzungsanalyse.



Version 6.60 unterstützt C-STAT, das Add-on-Produkt von IAR Systems für die statische Analyse. C-STAT ist vollständig integriert in die Entwicklungsumgebung der IAR Embedded Workbench und überprüft in zahlreichen Checks die Einhaltung der Vorschriften von Codierungsstandards definiert durch MISRA C:2004, MISRA C++:2008 und MISRA C:2012 sowie Regeln unter anderem basierend auf CWE (Common Weakness Enumeration) und CERT C/C++.


Mit Hilfe der statischen Analyse können Entwickler Fehler wie Speicherlecks, Zugriffsverstöße, arithmetische Fehler sowie Array- und String-Überläufe in einem frühen Stadium identifizieren, die Qualität ihres Codes sichern und die Auswirkungen von Fehlern auf das fertige Produkt und den Produktzeitplan minimieren.



Neue Stack-Nutzungsanalyse

Der Stack ist fundamentaler Bestandteil einer Embedded-Anwendung und sein korrektes Setup maßgeblich für deren Stabilität und Zuverlässigkeit. Die Berechnung der Stackgröße ist immer schwierig, insbesondere bei kleinen Systemen. Diese Herausforderung lässt sich leichter bewältigen, wenn der Entwickler Zugriff auf Informationen über die maximale Stacktiefe im ungünstigsten Fall erhält.


Die Aktivierung der Stack-Nutzungsanalyse in der IAR Embedded Workbench macht diese Informationen verfügbar und listet zusätzlich die maximale Stacktiefe für jeden Call-Graph in der Linker-Map-Datei auf. Der Analyseprozess lässt sich individuell anpassen, so dass auch Konstrukte wie Befehle via Funktionszeiger und Rekursionen berücksichtigt werden.



Arbeiten in parallelen Prozessen

Die IAR Embedded Workbench für AVR ist ein vollständiges Set an C/C++-Entwicklungstools mit Code-Optimierungen für einen kompakten Code. Die Version 6.60 führt auch die Funktion Parallel Build für einen schnelleren Aufbau ein. Der Nutzer kann den Compiler so konfigurieren, dass er in mehreren parallelen Prozessen arbeitet, und so dessen Aufbauzeiten erheblich verkürzen.