Hypervisor-Lösung für Arm Cortex-R82AE CPUs

EMBEDDED SYSTEMS

Lauterbach und Kernkonzept haben eine gemeinsame Hypervisor-Lösung für Arm Cortex-R82AE CPUs vorgestellt, die insbesondere für Software Defined Vehicle-Architekturen im Automobilbereich vorgesehen ist.



Die Hypervisor-Lösung für die Arm Cortex-R82AE-CPU soll Entwicklern von Software Defined Vehicle (SDV)-Architekturen Einblick in den gesamten SDV-Software-Stack geben. Dadurch ist es möglich, mit der Softwareentwicklung zu beginnen, bevor entsprechende System-on-a-Chip (SoCs) in Silizium verfügbar sind.


Technische Details

  • Die gemeinsame Lösung besteht aus dem L4Re Hypervisor von Kernkonzept, der auf Arm Fixed Virtual Platforms (FVPs) läuft, und den TRACE32 Debug- und Trace-Tools von Lauterbach. Sie erlauben eine Analyse des gesamten Software-Stacks der SDV-Architektur, inklusive des L4Re Hypervisors selbst und aller virtuellen Maschinen (VMs), einschließlich heterogener Betriebssysteme und Anwendungen, die innerhalb der VMs laufen.
  • Der L4Re Hypervisor von Kernkonzept für MPU-basierte Systeme trennt Echtzeit-Workloads auch auf kleinen Chips sicher und ist für die Automobilindustrie, die Avionik oder das IoT geeignet.
  • Die TRACE32-Tools von Lauterbach realisieren Debugging und Testautomatisierung und ermöglichen einen vollständigen Einblick in den Software-Stack. TRACE32 ermöglicht das gleichzeitige Debugging von mehreren CPUs und anderen Cores in einem emulierten oder Silizium-SoC.

 

Wie funktioniert das?

Auf Systemen, die mit einem Hypervisor arbeiten, kann TRACE32 Hypervisor-aware Debugging gleichzeitig OS-aware Debugging für jedes Gastbetriebssystem/jede virtuelle Maschine (VM) durchführen und einen Überblick über das System anzeigen. Zusätzlich zum Debugging der eigentlichen Anwendungen bieten die TRACE32-Tools Zugriff auf Hypervisor- und Betriebssystemstrukturen und -daten, so dass Entwickler das Verhalten und die Nutzung von Chip-Ressourcen verstehen können.