04.04.2003

Hochleistungs-Laserdiode

Fingernagelgroß


... ist die vom Berliner Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) entwickelte Hochleistungs-Laserdiode. Sie soll für Anwendungen in der Spektroskopie, über Datenübertragung bis zur Displaytechnologie einsetzbar sein. Das mit der Berliner Elektronenspeicherring-Gesellschaft (BESSY) realisierte Projekt läuft unter dem Namen "Master Oszillator Power Amplifier" (MOPA). MOPA hat eine Strahlungsleistung von 2W im Dauerbetrieb; die maximale Lichtleistung beträgt 3W. Die Strahlung ist auf einen sehr engen Wellenlängenbereich begrenzt - die Linienbreite beträgt weniger als 0,2nm, bei einer Wellenlänge von 1064nm (infraroter Bereich). Die drei Komponenten werden auf einer winzigen "Bank" aus Silizium exakt hintereinander positioniert. Diese mikrooptische Bank hat Abmessungen von 12,3mm x 8mm. Darauf befinden sich eine schmalbandige Laserdiode (Master Oszillator), eine Glaslinse sowie ein Trapezverstärker (Power Amplifier). Die Fertigungs-Abweichungen betragen laut Hersteller weniger als ein Tausendstel Millimeter. Bislang gibt es nur Prototypen.


 


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