Die Harting Technologiegruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von zirka 1,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. Währungsbereinigt entspricht die Entwicklung einem Plus von fast 17% gegenüber dem vorigen Geschäftsjahr.
Die Entwicklung nach Regionen
- In erster Linie kam das Wachstum aus den außereuropäischen Märkten.
- Im Jahr des 80. Jubiläums der Technologiegruppe und des 40. Geburtstags der japanischen Tochtergesellschaft setzte das Unternehmen in der Region Asia-Pacific (APAC) zirka 312 Millionen Euro um. Das entspricht einem Plus von 30% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
- In den nord- und südamerikanischen Staaten (Americas) erzielte das Unternehmen 206 Millionen Euro Umsatz (+33%).
- Auch die Region EMEA (ohne Deutschland) erzielte ein zweistelliges Wachstum: Europa, Naher Osten und Afrika lagen mit insgesamt 358 Millionen Euro 11 Prozent über Vorjahresniveau.
- In Deutschland ging der Umsatz um -0,5 Prozent auf 221 Millionen Euro zurück. Insbesondere der Geschäftsbereich Automotive hat mit nicht ausgelasteten Produktionskapazitäten zu kämpfen. Der deutsche Markt kämpft laut Harting im dritten Jahr in Folge mit Stagnation, Auftragsmangel, einer rückläufigen Produktion und einer schwachen Exportentwicklung.
Weltweit investierte die Unternehmensgruppe im vergangenen Geschäftsjahr zirka 74 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung sowie Produktionskapazitäten. Im indischen Bangalore entstand beispielsweise ein 650 Quadratmeter großes Technologiezentrum, um die lokale Nachfrage nach Steckverbinderlösungen zu bedienen.
Ausblick
Im neuen Geschäftsjahr 2026 sollen über 100 Millionen Euro investiert werden. 75 Millionen Euro werden in den nächsten fünf Jahren zudem für den Ausbau der „Fabrik der Zukunft“ in Espelkamp eingesetzt. Im bisherigen Werk 2 werden Fertigungsbereiche zusammengefasst, Prozesse optimiert und Kompetenzen gebündelt.









