29.03.2019

Hard- und Software-Architektur für NAND-Flash-basierten Speichersysteme

Die FlashXE-Soft- und Hardware-Architektur soll laut Anbieter Hyperstone höchste Zuverlässigkeit für NAND-Flash-basierte Speichersysteme durch ein Featureset, das aus Kalibrierung, Fehlerkorrektur, Fehlervermeidung und Refresh-Mechanismen besteht.


Bild: Hyperstone

Das Zusammenspiel aus Information und Algorithmen beginnt lange bevor Fehler auftreten oder das System überhaupt aufgebaut ist. Ein Qualifikationsprozess charakterisiert jeden unterstützten Flash-Typ über seine Lebensdauer und bei unterschiedlichen Betriebstemperaturen. Diese Information wird dann in der Firmware implementiert und mit dem Controller bereitgestellt.

 

In der nächsten Phase, während des Betriebs, stellt der Controller sicher, dass der Spannungspegel der Lese-Schaltungen über die Lebensdauer des Flashs kontinuierlich angepasst wird.

 

Darüber hinaus unternimmt der Controller weitere Schritte wie Dynamic Data-Refresh, Near-Miss ECC und Read-Disturb Management, um Fehler zu vermeiden. Für den Fall, dass trotz der oben genannten Vorsichtsmaßnahmen Fehler auftreten, übernimmt eine Fehlerkorrektur diese Aufgabe: hierfür existieren zwei getrennte Module, von denen eines auf einem BCH-Code und das andere auf dem neuen Generalized Concatenated Code (GCC) mit Unterstützung für Soft-Decodierung basiert.


 


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