15.04.2019

FPGA-basierte Beschleunigerkarte

Die FPGA-basierte Beschleunigerkarte Mustang-F100 von ICP Deutschland ist laut Anbieter für den Einsatz in industriellen Systemen prädestiniert. Deep-Learning, Bild- und Videoverarbeitung in Echtzeit sowie Datenanalytik gehören dabei zu den Hauptanwendungen.


Bild: ICP Deutschland

Die Mustang-F100 basiert auf dem Intel Arria 10 GX1150 FPGA und ist mit 8GB on-board DDR4 RAM ausgestattet. Durch die Parallelität und den hohen Konfigurierungsgrad, die dem FPGA zu Eigen sind, kann die Mustang-F100 wechselnde Workloads und verschiedene Gleitkommazahlen verarbeiten. Darüber hinaus unterstützt sie eine Vielzahl von Topologien wie zum Beispiel AlexNet, ResNet oder Yolo Tiny.

 

Die Karte leistet bei <60W TDP bis zu 1,5 TFLOPs. Die F100 kann durch das Intel OpenVINO Toolkit optimiert werden. Verschiedene Bibliotheksfunktionen, voroptimierte Betriebssysteme und vorgefertigte Trainingsmodelle stehen zur Verfügung.

 

Die Karte hat die Abmessungen 170mm x 68mm x 34mm und ein standardisiertes PCIe Gen3 x8 Interface. Das Zuweisen einer individuellen Karten-ID ermöglicht die Verwendung von mehreren Mustang-F100 in einem System.


 


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