28.06.2019

Forschungsfertigung Batteriezelle entsteht in Münster

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Fraunhofer-Gesellschaft als Trägerin des Projektes „Forschungsfertigung Batteriezelle“ ernannt. Jetzt wurde im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens die Stadt Münster als künftiger Standort für das Projekt ausgeählt.


© Fraunhofer

Zahlreiche Fraunhofer-Institute erforschen seit Jahren die Potenziale und Perspektiven von Energiespeichern und Batteriezellen. Anfang Februar 2019 wurden für die Aufstellung einer „Forschungsfertigung Batteriezelle“ (FFB) deutschlandweit verschiedene Forschungseinrichtungen mit Kompetenzen auf dem Gebiet der Batteriezellkonzepte und der Batteriezellfertigung zur Einreichung von Standortvorschlägen kontaktiert.



Nach einem Auswahlverfahren ...

verkündete das BMBF nun die Standortentscheidung: Die FFB wird im nordrhein-westfälischen Münster am MEET (Münster Electrochemical Energy Technology der Universität Münster) aufgebaut. Aufbau und Betrieb der FFB erfolgen durch die Fraunhofer-Gesellschaft als Trägereinrichtung.


Das Konzept hierzu hat ein interdisziplinäres Team aus den Fraunhofer-Verbünden Materials, Produktion und Mikroelektronik unter Leitung der Fraunhofer-Institutsleiter Prof. Hans-Martin Henning vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE sowie Prof. Gunter Reinhart von der Fraunhofer-Einrichtung für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik IGCV Vorarbeit erstellt.


Weiterhin gibt es eine Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Allianz Batterie unter Initiative ihres Sprechers Prof. Jens Tübke, Produktbereichsleiter Angewandte Elektrochemie« am Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT und den produktionstechnisch orientierten Fraunhofer-Instituten.


Insgesamt gab es sechs Bewerbungseinreichungen für das Projekt, in dessen Rahmen geforscht wird vom Bezug der Rohstoffe und Materialien über die Herstellung von Batteriezellen, -modulen und -systemen bis hin zum Recycling und der Rückgewinnung von Rohstoffen.


 


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