16.08.2019

FBDi-Analyse zur deutschen Bauelemente-Distribution von Q2/2019

Der FBDi e.V. hat Zahlen für die deutsche Bauelemente-Distribution vom zweiten Quartal 2019 gemeldet. Der Umsatz der im Fachverband organisierten Unternehmen ging demnach um 2% auf 879 Millionen Euro zurück. Die Produktgruppe der Sensoren sticht mit einem Plus von 22% Umsatzwachstum positiv heraus.


Grafik: FBDi e.V. (zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)

Laut FBDi schlägt sich die schwächer werdende Auftragslage in der deutschen Bauelemente-Distribution erstmals nach zwei Jahren in einem Umsatzrückgang nieder. Der Umsatz der im Fachverband organisierten Distributionsunternehmen ging um 2% auf 879 Millionen Euro zurück. Die Auftragslage hat sich weiter abgeschwächt, auf rund 748 Millionen Euro. Die Book-to-Bill-Rate fällt auf einen Wert von 0,85.



Bei den großen Produktsegmenten ...

blieben sowohl Halbleiter als auch passive Bauelemente auf Vorjahresniveau (623 Millionen Euro bzw. 112 Millionen Euro), die Eletromechanik sank um 12% auf 91 Millionen Euro, die Stromversorgungen um 7% auf 26 Millionen Euro. Die kleineren Produktgruppen (Displays, Baugruppen & Geräte) schrumpften ebenfalls, nur die Sensoren wuchsen um 22%. An der Marktverteilung änderte sich kaum etwas: Halbleiter 70%, Passive 13%, Eletromechanik 11%, der Rest kam zusammen auf 6%.



Kommentar

FBDi-Vorstandsvorsitzender Georg Steinberger kommentiert die Zahlen: „Leider zeigt sich, dass die Rückkehr von einem überhitzen Markt zur Normalität etwas zu normal ausfällt. Die Auftragslage, speziell bei Halbleitern und passiven Komponenten, ist schlechter geworden als erwartet. Jedoch zeigen sich bei den Umsätzen schon Gewinner und Verlierer, zum Beispiel Speicher, Opto-Bauelemente und Passive (außer Kondensatoren). Das erste Halbjahr endete noch mit einem Gesamtplus von 1%. Für das zweite Halbjahr ist angesichts der geringen Aufträge von einem Minus auszugehen.“


 


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