06.06.2019

Europäisches Forschungsprojekt für Leistungshalbleiter startet

Das jetzt in Dresden gestartete europäische Kooperationsprojekt Power2Power vereint. 43 Partner aus acht Ländern, die in den kommenden drei Jahren gemeinsam Leistungshalbleiter mit höherer Leistungsdichte und Energieeffizienz erforschen und entwickeln werden. Es beteiligen sich Hochschulen, Forschungsinstitute, kleine und mittelständische Unternehmen sowie internationale Konzerne sich an dieser Kooperation, die von Infineon Technologies Dresden koordiniert wird.


Das Hybridpack2 von Infineon ermöglicht das energieeffiziente Regeln der Motorleistung in Elektrofahrzeugen (Bild: Infineon)

Das Projektvolumen von Power2Power beläuft sich auf insgesamt rund 74 Millionen Euro. Zwei Drittel davon entfallen auf die deutschen Partner. Die Europäische Union fördert die Kooperation im Rahmen des ECSEL-Programms (Electronic Components and Systems for European Leadership).


Aus Deutschland kommt finanzielle Unterstützung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie von den beiden Bundesländern Sachsen und Thüringen. Auch die anderen Partner aus weiteren sieben Ländern werden von ihren zuständigen nationalen Behörden gefördert.


Insbesondere in Deutschland soll das Kooperationsprojekt Power2Power dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der Halbleiterfertigung auszubauen. Für Leistungshalbleiter gibt es hier eine weitreichende Wertschöpfungskette, die auch dieses Projekt umfasst: von speziellen Silizium-Wafern (Siltronic), über die IGBT-Produktion bei Infineon in Dresden und die nachfolgende Modulfertigung bei Infineon in Warstein bis hin zu Systemen und dem dazugehörigen Wissen, etwa vertreten durch die KMUs EAAT und AVL sowie die Technische Universität Dresden.


 


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