09.05.2018

Ethernet-PHY für Automotive-Applikationen

Texas Instruments stellt einen Ethernet Physical Layer (PHY) Transceiver für Automotive-Anwendungen vor, der nach Herstellerangabe den Bedarf an externen Bauelementen und die Leiterplattenfläche halbiert und sich auch mit der Hälfte des Stromverbrauchs konkurrierender Lösungen begnügen soll. Der DP83TC811S-Q1 unterstützt das Serial Gigabit Media Independent Interface (SGMII).


Bild: Texas Instruments

Der 100BASE-T1-Baustein erlaubt Verbindungen mit mehreren Switches und Interfaces. Zum Beispiel unterstützt der DP83TC811S-Q1 die gesamte Palette von Media Independent Interfaces (MII), was Designern die Implementierung der Ethernet-Konnektivität mit verschiedenen Media Access Controllern (MACs) und Prozessoren wie etwa den Jacinto Automotive-Prozessoren von TI gestattet. Um das System bei der Überwachung und Detektierung von Kabelbrüchen, Temperatur- und Spannungsüberschreitungen und elektrostatischen Entladungen (ESD) zu helfen, bietet der DP83TC811S-Q1 ein Diagnose-Toolkit mit einem ESD-Monitor.

 

Designer können sowohl den Baustein selbst als auch seinen SGMII-Support mit dem Evaluation Module DP83TC811SEVM evaluieren. Wird nur RGMII benötigt, kommt auch das Evaluation Module DP83TC811EVM in Frage. Beide können zum Preis von je 299,- US-Dollar bezogen werden. Als Starthilfe für ihre Designprojekte können Ingenieure ferner auf das Automotive Stand-Alone Gateway Reference Design und das In-Vehicle Infotainment System Reference Design zurückgreifen.

 

Der DP83TC811S-Q1 im VQFNP-Gehäuse (Very thin Quad Flat No-lead Package) in Wettable-Flank-Ausführung mit 36 Pins ist zum Preis von 2,25 US-Dollar (ab 1.000 Stück) lieferbar. 


 


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