ESD-Schutzdioden für 48-V-Bordnetze

ANALOGTECHNIK AUTOMOTIVE

ESD-Schutzdioden hat Nexperia entwickelt, um 48-V-Datenkommunikationsnetzwerke in Fahrzeugen vor elektrostatischen Entladungen (ESD) zu schützen.



Das Portfolio umfasst sechs nach AEC-Q101 qualifizierte Bauelemente, welche die für 48-V-Bordnetze erforderlichen höheren Sperrspannungen (VRWM) abdecken.


Warum braucht man das?

Kommunikationsprotokolle wie CAN (Controller Area Network) und dessen Variante mit erhöhter Datenrate (CAN-FD), ebenso wie LIN (Local Interconnect Network) und FlexRay werden seit Jahrzehnten eingesetzt. Aufgrund ihrer Zuverlässigkeit bei niedrigeren Übertragungsgeschwindigkeiten finden sie auch heute noch Verwendung in modernen Fahrzeugen, einschließlich Elektrofahrzeugen (EV) und Hybridfahrzeugen (HEV). Im Gegensatz zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (ICE), die typischerweise mit einer 12-V-Batterie arbeiten, oder Nutzfahrzeugen mit 24-V-Systemen, setzen EVs und HEVs vermehrt auf 48-V-Bordnetze. Diese ermöglichen eine höhere Energieeffizienz, um elektrische Systeme - darunter auch bestehende Kommunikationsschnittstellen - zu betreiben.

Dafür sind geeignete ESD-Schutzlösungen mötig, die speziell auf 48-V-Datenleitungen ausgelegt sind.


Technische Details

  • Maximale Sperrspannungen (VRWM): 54V (PESD2CANFD54VT-Q und PESD2CANFD54LT-Q), 60V (PESD2CANFD60VT-Q und PESD2CANFD60LT-Q) und 72V (PESD2CANFD72VT-Q und PESD2CANFD72LT-Q).
  • Kapazität bis zu 3,4 pF
  • Standardgehäuse SOT23